Nvidia hat im Rahmen der Siggraph neue Details zu DLSS 5 vorgestellt. Die nächste Version von DLSS fokussiert sich nicht nur aufs Upscaling und Frame-Generation, sondern auch aufs Neural Rendering. Erste Reaktionen auf DLSS waren überwiegend negativ. Viele Gamer warfen der Technik vor, im Wesentlichen einen KI-Filter über Spiele zu legen. Deswegen lässt der Hersteller bei seinen neuen Ankündigungen jetzt auch Vorsicht walten.
Der Nvidia-CEO Jensen Huang hat in der Vergangenheit zudem immer wieder betont, dass DLSS 5 nicht für einen reinen Filter stehe, sondern auf verschiedene Echtzeit-Daten zurückgreife und voll und ganz der Kontrolle der Entwickler unterliege. Zudem wollen die Entwickler von Nvidia mittlerweile die Darstellung weiter optimiert haben, damit die Ästhetik des Spiels nicht per Klick verändert werde. So gibt man den Studios und Partnern noch mehr Kontrolle. Deswegen verwendet DLSS 5 als Standard drei Modelle (A, B, C), die auf Basis verschiedener Parameter trainiert worden sind. Diese liefern deswegen etwa bei Texturen und der Beleuchtung verschiedene Ergebnisse, aus denen die Entwickler wählen können.
Entwickler müssen aber nicht ein Modell für alles verwenden, sondern können unterschiedliche Modelle für verschiedene Szenen, Charaktere oder Objekte im Bild miteinander kombinieren. Es können zudem automatische und manuelle Masken verwendet werden, wie in einem Bildbearbeitungsprogramm, damit DLSS 5 nur auf verschiedene Bildbereiche angewendet wird.
Zudem hat man die Performance feingeschliffen. Liefen erste Demos auf zwei mächtigen GeForce RTX 5090, so klappt das Ganze inzwischen auf einer einzigen GPU. Allerdings ist eine Grafikkarte der aktuellen Blackwell-Generation ein Muss. Zum Launch sollen direkt im Herbst 2026 folgende Games kompatibel sein:
- Hogwarts Legacy
- Resident Evil Requiem
- Starfield
- The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered
- Assassin’s Creed Shadows
- Phantom Blade Zero
- AION 2
- Delta Force
- Where Winds Meet
Nach dem Launch sollen dann mehr und mehr Games für DLSS 5 gerüstet werden. Es bleibt abzuwarten, ob Nvidia da noch die Rezeption durch die Community ins Positve drehen kann.
Quelle: Nvidia (YouTube)

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