Cloud-Gaming erfreut sich auch angesichts rapide steigender Preise für PC-Komponenten sowie Spielekonsolen wachsender Beliebtheit. So hat die Speicherkrise ja die Preise für RAM und Speicherplatz explodieren lassen. Auch Grafikkarten sind dadurch z. B. deutlich teurer geworden. Und nicht nur Nintendo hat kürzlich den Preis der Switch 2 erhöht, auch die Sony PlayStation 5 kostet deutlich mehr als noch 2020 zum Launch. Von den Xbox Series X|S ganz zu schweigen, die ebenfalls teurer geworden sind. Doch jetzt geht es auch dem Cloud-Gaming an den Kragen.
So bietet Microsoft ja Cloud-Gaming als Bestandteil seines Xbox Game Pass für Abonnenten an. Doch ab 1. November 2026 wird es da deutliche Einschränkungen geben. Demnach werden etwa Abonnenten des Xbox Game Pass Essential nur noch 5 Cloud-Gaming-Stunden im Monat nutzen können. Wiederum werden es im Premium-Tarif noch 10 feste Stunden sein.
Wer den Xbox Game Pass Ultimate abonniert hat, der wird auf 15 Stunden Cloud-Gaming pro Monat eingeschränkt. Microsoft wird wiederum Nicht-Abonnenten die Möglichkeit geben, Cloud-Spielstunden als Kontingent zu kaufen. Das kann hilfreich sein, falls z. B. eine Reise ansteht und zwar eine gute Internetverbindung gegeben ist, nicht aber eine Spielekonsole in der Nähe ruht.
Am Ende sieht man an der neuen Strategie: Auch das Cloud-Gaming ist kein Rettungsanker in der Speicherkrise, auch dort weht bereits ein härterer Wind.
Quelle: Wario64 (X)

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