Xbox Game Pass: Preiserhöhung kostete Millionen von Abonnenten

Der Rückzieher war wohl nicht unbedingt freiwillig

Im Herbst 2025 hatte Microsoft die Preise für seine Spiele-Flatrate Xbox Game Pass massiv erhöht – je nach Abo um bis zu 50 %. Für Bestandskunden griff die Preiserhöhung zwar zunächst nicht, doch dennoch rollte offenbar eine Kündigungswelle heran. Damals brach sogar die entsprechende Website kurzfristig zusammen. Die Redmonder hüllten sich zwar in Schweigen, nahmen die Preiserhöhung dann aber im April 2026 zumindest teilweise zurück. Ein ungewöhnlicher Schritt, der offenbar triftige Gründe hatte.

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Denn sonst kennt man das Spielchen: Ein Anbieter wie Amazon, Netflix oder Apple erhöht die Preise und es gibt im Web erst einmal einen großen Aufschrei. Letztendlich kündigt aber nur ein geringer Prozentsatz das Abo, während die meisten doch weiter am Ball bleiben. Im Falle des Xbox Game Pass scheint es anders gelaufen zu sein. Denn erstmals hat Matthew Ball in einer Gesprächsrunde eingestanden, dass die Preiserhöhung tatsächlich zu Millionen von Kündigungen geführt hatte.

 

Offenbar haben da also tatsächlich viele Kunden Nägel mit Köpfen gemacht, was Microsoft überrascht haben dürfte. Unter neuer Führung von Asha Sharma versucht die Xbox-Sparte daher auch aktuell, ihre Identität wiederzufinden. Erteilte man Exklusivtiteln etwa zwischendurch eine Absage, so soll es sie jetzt doch wieder für Xbox-Konsolen geben.

Zudem wird Project Helix ein neuer Ansatz für die nächste Konsolengeneration sein. Denn die nächste Xbox soll auch Drittanbieter-Stores wie Steam zulassen und zu PC-Games kompatibel sein.

Quelle: Geoff Keighley (X)

André Westphal

Redakteur

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