Steam Deck 2: Die Pläne stehen – trotz der Speicherkrise

Valve lotet die Potenziale eines Nachfolgers aus

Valve hat gerade erst sein VR-Headset Steam Frame veröffentlicht. Der Preis liegt jenseits der 1.000 Euro, sodass sich zeigen muss, ob es ein Erfolg werden kann. Allerdings wurde ja auch die Steam Machine teurer als sich das viele erhofft hatten. Dennoch kann Valve bisher jedes Exemplar, das produziert wird, auch direkt absetzen. Insofern überrascht es nicht, dass der Anbieter auch weiterhin einen Nachfolger für das Steam Deck einplant.

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So haben Sprecher von Valve gegenüber der Presse bekräftigt, dass sich an den Plänen für ein Steam Deck 2 nichts geändert habe. Die Speicherkrise hat demnach keinen direkten Einfluss. Vielmehr bleibt Valve dabei, dass man erst ein Steam Deck 2 veröffentlichen werde, wenn es einen eindeutigen Generationssprung geben könne, was die Leistung betrifft. Indirekt erklärt der Hersteller damit, dass es die passenden Prozessoren, mobilen Grafiklösungen und auch Display-Komponenten und Co. geben muss, damit man einen Nachfolger selbstsicher präsentieren kann.

Zwar gibt es schon deutlich leistungsfähigere PC-Gaming-Handhelds als das Steam Deck, gemeinsam haben sie jedoch alle, dass sie auch deutlich teurer sind. Valve dürfte es also keineswegs nur um das Hochschrauben der Leistung gehen, sondern auch darum, ein sinnvolles Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Zum aktuellen Zeitpunkt sieht Valve da offenbar nicht die passende Balance.

Zuletzt musste Valve auch die Preise der 1. Generation des Steam Decks deutlich erhöhen. Somit dürfte man sicherlich noch eine Weile abwarten, bis man den Zeitpunkt für einen Nachfolger als gekommen ansieht.

Quelle: IGN

André Westphal

Redakteur

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