
Bereits auf der CeBIT hatte Intel den neuen High-End Chipsatz der Serie 3 angekündigt, am 23. September soll der X38 Express nun offiziell eingeführt werden. Dieser basiert auf der „Bearlake“ Chipset-Serie, die im Juni mit G33 und P35 Express begann. Der X38 Express unterstützt u.a. PCI Express 2.0 und zwei PCIe x16 Grafikkartensteckplätze für ATI CrossFire Systeme. Mainboard-Hersteller nennen aber auch Dual-VGA von nVidia.
Foxconn hatte kürzlich erst das X38A Mainboard mit dem neuen Intel Chipsatz gezeigt und dabei unter den Features auch „Foxconn Multi-Graphics support for nVidia and ATI dual-graphics card set-up“ aufgeführt. nVidia SLI wurde nicht explizit genannt, aber ATI CrossFire. Letzteres unterstützen Intel-Chipsätze schon seit einiger Zeit, über SLI konnten sich nVidia und Intel wohl noch nicht einigen. Für eine reibungslose Unterstützung muss nVidia den Grafikkartentreiber entsprechend präparieren. Dem steht wohl noch der Wunsch von nVidia entgegen, auf dem Markt für Intel-Mainboards mit eigenen Chipsätzen endlich vernünftig Fuß zu fassen, nachdem man hier immer noch nur ein Nischendasein fristet.
Der Intel X38 Express unterstützt neben PCIe 2.0 und Grafikkarten im Parallelbetrieb auch das neue DDR3 SDRAM – wie der P35 Express Chipset. Geht es nach Intel, sollen Mainboards mit diesem Chipsatz nur mit DDR3 ausgestattet werden, allerdings haben die Mainboard-Hersteller offensichtlich andere Pläne. DFI, Foxconn, Gigabyte, MSI und andere haben bereits auf der Computex im Juni X38-Platinen gezeigt, die mit dem günstigeren DDR2 SDRAM bestückt werden können.
Mainboards mit dem Intel X38 Express werden im nächsten Monat in den Handel kommen. Die Preise dürften mit 200 bis 300 Euro relativ hoch sein.
Quelle: DailyTech
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