
ASUS ist einer der wenigen Hersteller, der überhaupt die x86-SoCs von Intel für einige Smartphones der Reihe Zenfone nutzt. So setzen die meisten Konkurrenten auf Lösungen auf ARM-Basis. Nun scheint auch ASUS zumindest teilweise aufzugeben: Laut Meldungen aus Taiwan habe ASUS seine Bestellungen bei Intel stark reduziert. So wolle ASUS stattdessen in Zukunft selbst für seine Zenfone hauptsächlich Chips von MediaTek und Qualcomm verbauen. Bereits 2016 hat ASUS seine Bestellmengen bei Intel gesenkt. Das soll sich in der Planung für 2017 verschärfen.
Während ASUS 2015 noch ca. sechs Mio. SoCs von Intel für Smartphones bestellte, sollen es 2016 noch 5 Mio. sein. Schenkt man den aktuellen Berichten Glauben, solle sich die Menge für 2017 dann auf 2,5 Mio. reduzieren. Lenovo hatte übrigens bereits ähnliche Entscheidungen getroffen. Da Intel somit bei seinen wenigen Partnern an Boden verliert, sieht es immer schlechter für den Hersteller aus, was das Fußfassen im mobilen Markt betrifft.
Innerhalb der letzten drei Jahre machte Intels Sparte für mobile SoCs insgesamt Verluste in Höhe von ca. 10 Mrd. US-Dollar. Die Ergebnisse sind also mehr als mau. Da jetzt selbst Intels wichtigster Partner im Smartphone-Markt, ASUS, die Bestellungen reduziert, wird Intel massiv unter Druck gesetzt.
Quelle: DigiTimes
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