E-Ink E-Book Reader

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Konsumierer
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E-Ink E-Book Reader

Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 15.10.2008, 15:52

Sony wird seinen E-Book-Reader jetzt auch bald in Deutschland verkaufen. Finde die Teile ziemlich interessant, vor allem für Leute, die viel mit der Bahn unterwegs sind und dort am liebsten lesen. Wenn man dann noch zufälligerweise auf einer Festplatte tausende E-Books hat, wird es richtig interessant.

Hat hier jemand schon mal so ein Gerät, egal ob Amazon Kindle, iLiad, Cybook oder den Sony-Reader, in der Hand gehabt und kann was dazu sagen?
#GeorgeWBush { position:absolute; bottom:-6ft; }

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Teerbaby
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Ungelesener Beitrag von Teerbaby » 15.10.2008, 16:00

Nein, leider nicht. Finde diese ganze E-Ink-Sache aber auch zeimlich interessant. Wenn es dann mal farbig wird auch für Bilderrahmen.
Der Preis muss allerdings noch etwas sinken.

Wie siehts eigentlich mit dem Angebot an eBooks aus? ich glaube, da bekommt man auch nicht alles. Und dann kommt da wieder DRM ins Spiel.
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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 15.10.2008, 16:09

Jepp, 300 € find ich auch etwas happig. Bei der Hälfte würde ich sofort zuschlagen.

Zum Angebot an eBooks kann ich nix sagen. Zum Nachschlagen (bzw. Durchsuchen) von Fachbüchern sind Bücher in PDF-Form ja ganz schön, aber ansonsten würde ich niemals ein ganzes Buch am Bildschirm lesen. Man sitzt ja so schon genug vor dem PC. Für mich ist das aber eh zweitrangig, da ich glaub mehr eBooks auf dem Rechner habe, als ich je lesen könnte.
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Luke
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Ungelesener Beitrag von Luke » 15.10.2008, 19:43

In der neuen c't steht was zu E-Books (wegen der Frankfurter Buchmesse) drin, soweit ich mich recht erinnere, können nicht alle PDF-Dokumente anzeigen, sondern nur proprietäre DRM-Formate.

H3LL S3RV4NT
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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 15.10.2008, 19:53

Beim Kindle wollten die doch sogar Geld haben, wenn man eigenen (!) Content draufladen will - ist das Geschäftsmodell immer noch so?
300€ sind mE zuviel für ne Art wiederbeschreibbares Buch, gerade in Zeiten, wo komplette Laptops für mittlerweile weniger über den Tisch gehen. Fürn Hunnie dürfte der Absatz schon eher da sein.
>kq

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Doc Chaos
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Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 15.10.2008, 20:53

Für nen Kasten der nix tut ausser PDFs anzeigen würde ich nie mehr als 50 Euro ausgeben...
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 08:13

Was der Kindle (zumindest in den USA) zusätzlich hat und was ihn eher interessant macht ist lebenslanges kostenloses 3G-Internet. Der Browser soll wohl auch recht brauchbar sein.

Ansonsten bin ich noch längere Zeit nicht bereit, überhaupt Geld für ein "Buch" auszugeben, bei dem ich die Bücher nur von einem Händler bekomme, dessen Batterie vermutlich genau an der spannendsten Stelle leer wird und auf das ich nicht mal meine eigenen Inhalte problemlos bekomme.

@Hell
Amazon will beim Kindle pro Übertragungsvorgang 10 Cent. Sehr komische Sache, denn wie viele Dokumente man da überträgt ist AFAIK egal, es bleiben 10 Cent.

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Ungelesener Beitrag von Doc Chaos » 16.10.2008, 08:16

"lebenslanges kostenloses 3G-Internet"? Wie soll das denn funktionieren?
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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 16.10.2008, 08:36

Der Sony kann wohl normale PDFs anzeigen, alles andere kommt natürlich gar nicht in Frage. Ich frage mich nur, wie DIN-A4 PDFs auf dem kleinen Bildschirm angezeigt werden, damit man sie noch lesen kann. Ich hab wenig Lust reinzuzoomen und dann ständig von links nach rechts scrollen zu müssen.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 09:43

@Doc
Im Kindle ist ein EVDO-Chip. Über den funktionieren z.B. auch die Zeitschriftenabos, die man für den Kindle abschließen kann. Und es gibt eben auch einen (AFAIK als experimentell gekennzeichneten) Browser auf dem Kindle, mit dem man das EVDO ebenfalls nutzen kann. Monatliche Gebühren gibts aber keine.

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Ungelesener Beitrag von Teerbaby » 16.10.2008, 10:14

Ich finde jegliche Funktechnik in so einem Ding ziemlich überflüssig und zudem macht es das Gerät unnötig teuer. Reicht doch völlig, wenn man das Handy anschliessen kann - falls man überhaupt unterwegs neues Material braucht.

Wie das mit der Größe ist, würde mich auch mal interessieren. Vielleicht werden die PDFs in DIN A5 konvertiert.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 11:23

Für mich ist grade die Funktechnik das einzige Argument so ein Teil zu kaufen. Jeden Morgen die aktuelle Zeitung drauf zu haben wenn ich ihn in die Hand nehme fände ich z.B. praktisch. Außerdem würde IMO kaum jemand unterwegs das Handy anstecken. Aber wenn es einfach so einen Knopf gibt der zu nem Buchladen führt wo ich unterwegs mal eben ein Buch kaufen kann - das ist cool.

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 16.10.2008, 11:28

Du sagst es: cool und nicht notwendig. Warum sollte ich unterwegs ein Buch kaufen wollen, wenn ich 100 Bücher auf der SD-Karte dabei habe? Nee, für mich ist das ein absolut unnötiges Feature.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 11:37

Du kaufst dir 100 Bücher auf Vorrat? Und du liest nie unterwegs von nem neuen Buch, was sich spannend anhört? Oder du gehst nie in nem Buchladen an nem guten Buch vorbei? Das mag alles zutreffen - aber dann bist du IMO ne Ausnahme.

Alle Leute deren Lesegewohnheiten ich kenne sind anders. Die haben z.B. nur 1-3 Bücher die sie noch lesen wollen. Und denen erzähle ich unterwegs von Bücher, die sie unbedingt mal lesen müssen - was sie sich dann merken müssen weil sie das Buch nicht da gleich kaufen können. Und manchmal haben sie auch gar nichts zu lesen, aber 3 Stunden Bahnfahrt vor sich.

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Ungelesener Beitrag von Konsumierer » 16.10.2008, 11:43

Ich kaufe keine 100 Bücher auf Vorrat, ich habe tausende. Außerdem sitze ich tagtäglich 10 Stunden am PC, weshalb ich kein Problem habe, elektronische Bücher in dieser Zeit zu besorgen. An einem guten Buch geh (surf) ich gelegentlich vorbei - bei Amazon.

Wenn die Speicherkarte des E-Book-Readers voll ist, wird man wohl auch IMMER was zu lesen haben.
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 11:51

Es gibt von Starbucks eine schöne Geschichte. In San Francisco gibts ein paar Filialen, die Leute dafür bezahlen mit fertigen Kaffee-Varianten an der Straße gegenüber von einem Starbucks zu stehen. Warum? Weil viele Leute zwar eigentlich keinen Kaffee trinken wollen, aber wenn sie nur "ja" sagen müssen trinken sie eben doch einen. Und das sind so viele Leute, dass es sich lohnt.

Ähnliches erwarte ich bei Büchern. Wenn am Ende eines Buches z.B. ein Knopf "kaufe den Nachfolger jetzt" ist wird dies die Verkaufszahlen des Nachfolgers stark steigern. Außerdem - und das ist fast noch wichtiger - wird es die Kunden glücklich machen, weil sie nicht suchen müssen und an nichts denken müssen. Ähnliches gilt für die ganzen Amazon-Vorschläge. Wenn du die ans Ende eines Buchs packst ("Hat Ihnen dieses Buch gefallen? Dann könnten Sie auch folgende Bücher mögen:") wird das vermutlich auch deutliche Einflüsse auf die Verkaufszahlen haben.

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Ungelesener Beitrag von Teerbaby » 16.10.2008, 12:05

Ob man nun die Bücher unterwegs kaufen will oder nicht, hat mit meinem Argument aber nichts zu tun. Wer so ein Teil will, hat auch ein Handy und das kann man problemlos mal kurz anstöpseln. Wieso brauche ich die selbe Technik nochmal in dem Reader? Dadurch werden Kosten und Akku gespart.
Man könnte auch einfach die MicroSD-Karte ins Handy, Buch drauf und wieder in den Reader.
Ist natürlich nicht ganz so komfortabel. Bei Zeitungen/Zeitschriften kann ich das noch halbwegs nachvollziehen, dass man gleich die neuste Ausgabe haben will. Bei Büchern eigentlich nicht.
Prinzipiell finde ich das Feature aber auch recht überflüssig. Im Buchladen/Kiosk usw. könnte man die eBooks auch auf SD-Karte verkaufen (evtl. mit Pfand auf die Karte)
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Ungelesener Beitrag von La-Z » 16.10.2008, 12:08

Teerbaby hat geschrieben:Ist natürlich nicht ganz so komfortabel.
Genau. Und deswegen wird es niemand machen. Wenn man nicht mit einem Knopfdruck nach dem Durchlesen eines Buches den Nachfolger kaufen kann braucht man kein Feature um Unterwegs neue Bücher zu kaufen. Das Feature würde dann nämlich eine so verschwindend geringe Anzahl Leute nutzen, dass es viel zu viel kostet es zu entwickeln.

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Ungelesener Beitrag von Dude » 16.10.2008, 14:58

Da hat La-Z absolut recht. Es ist der Komfort der den maßgeblichen Unterschied ausmacht. Niemand wird sein Handy mit dem Reader verbinden um ein neues Buch zu kaufen. In der Praxis ist das auch viel zu buggy als das es für den durchschnittlichen, weniger Technikbegeisterten User in Frage kommen würde. Dazu kommt, dass die wenigsten Leute annehmbare Tarife für Internet auf dem Handy haben. Die Idee würde eine absolute Totgeburt.

3G im Kindle ist absolut sinnvoll, jeden Morgen ohne etwas dafür zu tun die aktuelle Zeitung auf dem Reader zu haben ist genial, und von überall mal eben ein neues Buch mitzunehmen finde ich auch sehr intelligent umgesetzt. Würde es max. die Hälfte kosten würde ich evtl. sogar darüber nachdenken.

Ach, und noch was: Der Preisunterschied zwischen einem Netbook und einem Reader ergibt sich daraus, dass es für E-Paper momentan noch eine sehr geringe Nachfrage gibt. Man kann die beiden Geräte auch imho nicht wirklich vergleichen, weil es für mich sehr anstrengend ist, auch nur zehn Seiten am Stück auf einem LCD zu lesen. Auf richtigem Papier liest man eben schon mal 30-100 Seiten am Stück, und da kommt dann das e-Paper, welches viel angenehmer für die Augen ist, ins Spiel.
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