Für den Praxistest verwenden wir den FileCopy Test von xbitlabs.com. Dieser misst die Geschwindigkeit eines Massenspeichers anhand von vordefinierten Mustern (Patterns). Wir benutzen den FC Test in der Version 1.0 und verwenden die mitgelieferten Muster für Flash bei 400 MByte. Diese bestehen aus einer 400 Megabyte großen Datei und 400 Dateien mit jeweils einem Megabyte. Auf den Sticks werden zunächst die Dateien des jeweiligen Musters erstellt (Create) und danach gelesen (Read). Vor jedem neuen Vorgang wird der Testrechner heruntergefahren um zu verhindern, dass Datenreste im Cache das Ergebnis beeinflussen. Gemessen wird jeweils die durchschnittliche Schreib- bzw. Lesegeschwindigkeit in MByte/s, größere Werte sind besser.
Die Schreibgeschwindigkeit ist bei USB-Sticks die Königsdisziplin und hier hängt der Mushkin Midnight 32 GByte auch ohne Booster alle anderen Sticks im Test ab. Zu beachten ist der deutliche Unterschied zwischen vielen kleinen und einer großen Datei. Hier macht sich die hohe Zugriffszeit bemerkbar.
Wird nur eine große Datei gelesen, so ist der Mushkin Midnight 32 GByte Spitzenreiter, mit eingeschaltetem Boost nimmt er sogar die Latte von 40 MByte/s. Solche Geschwindigkeiten sind mit unmodifiziertem USB 2.0 nicht möglich. Werden viele kleine Dateien übertragen, landet der Midnight aber nur im Mittelfeld, TurboFlash hin oder her.