intel Celeron 466 getestet

Die FiringSquad hat den neuen intel Celeron 466 genau unter die Lupe genommen. Dieser hat nun als erster Celeron den Pentium II in Punkto Taktfrequenz überholt und so sehen dann auch die Benchmarks aus. Den Pentium II 450 läßt der 466er fast immer knapp hinter sich, und daß, obwohl er nur etwas mehr als Hälfte kostet!

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Technisch gesehen bietet der Celeron 466 nichts Neues. Er ist weiterhin mit 128 KB L2-Cache ausgestattet und für 66 MHz Front Side Bus ausgelegt. Der Multiplikator (7x) ist fest vorgegeben und kann nicht verändert werden.
Wichtiger Hinweis für Upgrader:
Noch nicht allzu viele Motherboards bieten diesen 7x Multiplikator!
Deshalb vor dem Kauf des 466ers unbedingt die Dokumentation des Motherboards checken!
Dieser Celeron ist übrigens der erste, der nicht mehr für den Slot-1 produziert wird. Ihn gibt es also nur noch als PPGA-Modell für den Socket 370.
Im Review wird natürlich auch noch auf die Overclocking-Optionen des Celeron 466 eingegangen. Hier waren maximal 525 MHz (7 x 75 MHz FSB) möglich, wobei sich die Leistung um durchschnittlich 10% gegenüber 466 MHz steigerte. Dabei war noch nicht mal eine höhere Spannung notwendig. Ab 83 MHz FSB war allerdings dann auch bei Erhöhung der Voltzahl nichts mehr möglich. Hier scheint man langsam an die theoretische Leistungsgrenze der 0,25 Micron Architektur angekommen zu sein.
Trotz der relativ alten Technologie (kein ISSE, kein 3DNow!) und der begrenzten Overclocking-Möglichkeiten hält die FiringSquad den Celeron 466 für empfehlenswert. Er bietet einfach Klasse-Performance zu einem günstigen Preis (bei uns ca. 425 DM).

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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