Neues über PC-Steckplätze

Am 7. Februar stellte intel den CNR (Communication and Networking Riser) vor. In diesen

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können PC-Erweiterungskarten (Audio-, Modem- und Netzwerkkarten) eingesetzt werden.
Die Advanced Communication Riser Special Interest Group (kurz: ACR SIG), bestehend aus
AMD, VIA, 3Com, ALI, Lucent, Motorola; PCTEL und TI, haben einen Tag später eine eigene Spezifikation (mit demselben Einsatzgebiet wie der CNR) angekündigt.
ACR und CNR sind Weiterentwicklungen des Audio-Modem-Riser (AMR).
Der Riser wird in einen bestimmten Slot auf dem Motherboard gesteckt und
das grundlegende Prinzip ist, dass hier nur mit Treibern gearbeitet wird. Somit verfügt der PC mit dem Riser über eine Soundkarte, Modem und dem neuen ACR bzw. CNR auch über einen
Netzwerkanschluss. Gute Treiber und ein schneller Prozessor sind logischerweise ein Muss. Für den Käufer eines günstigen PC’s sind solche alternativen Lösungen sicherlich interessant. Da für jedes Motherboard ein spezieller AMR, CNR oder ACR mit den entsprechenden Treibern (die voraussichtlich aber nicht zum Download zur Verfügung stehen werden)
nötig ist, wird das ganze System recht unflexibel sein. Aufrüsten wird bei diesem System auch schwer bzw. teuer sein, da nur spezielle Hardware dafür geeignet ist. Wer also ein flexibles, aufrüstbares System zuhause stehen haben will, der sollte meiner Meinung nach (bis jetzt) die Finger davon lassen.

Quelle: Heise News

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