Die Probleme des Via 133A

Wer sich bereits ein neues Mainboard mit dem Via Apollo Pro 133A Chipsatz zugelegt hat und sich wundert, warum es mit dem neu-glänzenden Coppermine auch nicht schneller läuft als der alte übertaktete Celeron, für den hat

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Tom’s Hardware Guide ein paar Hinweise parat.
Tom in seinen letzten Tests der besagten Motherboards festgestellt, dass

1) man für das Asus P3V4X besser den älteren Via 4-in-1 AGP-Driver
(v4.17) statt des neuen (v4.20) benutzt, da man mit letzterem eine
deutlich schlechtere 3D-Leistung erhält;
2) diese Boards zwar theoretisch UltraDMA/66 fähig sind, der tatsächliche
Durchsatz des IDE-Interfaces aber deutlich hinter den i820-Boards oder einer
UDMA66-Controllercard zurückbleibt, der darauf schliessen lässt, dass
in der Realität nur UDMA33 unterstützt wird;
3) man darauf achten sollte, dass das eingesetzte PC133 RAM eine CAS/RAS Latency
von 2 Clock Cycles (und nicht 3) hat, da einige Anwendungen und Spiele
sonst etwas langsamer laufen.

Hier muss Via also noch
an einigen Stellen nachbessern, wollen sie einen
wirklich konkurrenzfähigen Chipsatz bieten.
Alles in allem möchte ich aber sagen, dass diese Mängel nicht
dazu führen sollten, dass man von Boards mit dem Apollo Pro 133A Chipsatz
abraten muss. 1) wird der AGP-Driver sicher berichtigt werden, 2) können
die momentan erhältlichen Festplatten bisher sowieso nur den UDMA33-Standard ausreizen und 3) sollte man immer darauf achten PC133 RAM CL2 zu erhalten.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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