Zeitplan für nVidia Chipsatz

Neuer Mainboard-Chipsatz von nVidia schon bei Asus auf der Roadmap

Wir hatten ja schon mehrfach (zuerst im Juli) über den Plan von nVidia berichtet, einen eigenen integrierten Chipsatz für PC-Motherboards zu entwickeln. Diese Pläne werden nun langsam immer konkreter. Semiconductor Business News meldet nun, dass dessen Einführung innerhald der nächsten sechs Monate bevorsteht.

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Angeblich soll eine abgespeckte Version des GeForce Grafikchips in den Chipsatz integriert werden. Nach unseren Informationen soll es sich um einen GeForce2 MX Chip handeln.
nVidia entwickelt offenbar sowohl Southbridge als auch Northbridge selbst. Zunächst wird PC133 SDRAM unterstützt, später soll dann auch DDR SDRAM möglich sein.
Der Chipsatz soll sowohl Prozessoren von Intel als auch von AMD unterstützen (vermutlich wird es also zwei Versionen geben). Asus hat angeblich bereits jetzt Motherboards mit dem nVidia Chipsatz auf ihre Roadmap gesetzt, die im ersten Quartal nächsten Jahres erscheinen sollen.
UPDATE:
Bei Ace’s Hardware ist zu lesen, dass es sich bei den neuen Asus-Motherboards mit nVidia-Chipsätzen um das Asus A7N266 (Sockel-A, DDR) und das Asus CUN266 (FC-PGA, DDR) handeln wird.

Interessanterweise tritt nVidia mit einem solchen integrierten Chipsatz nicht nur in Konkurrenz zu Intel, Via Technologies und SiS, sondern auch zu ALi (Acer Laboratories Inc.), mit denen sie gemeinsam den Aladdin TNT2 Chipsatz entwickelt und auf den Markt gebracht haben. Offenbar hindert das Abkommen mit ALi nVidia nicht daran, einen eigenen Chipsatz zu entwickeln. Man darf aber davon ausgehen, dass ALi bestimmt nicht glücklich ist über diese Tatsache. Ich möchte sogar wetten, dass nVidias Ingenieure im Rahmen der Zusammenarbeit einiges von ALi gelernt haben über Chipsatz-Design!

Quelle: Semiconductor Business News

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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