Details zum Radeon Mobility M9

Neuer Notebook-Grafikchip von ATI soll ab Frühjahr 2002 produziert werden

Die Zeiten, in denen man 3D-Anwendungen und -Spiele auf Notebooks vergessen konnte, sind glücklicherweise vorbei. Mittlerweile tauchen auch immer mehr mobile Grafiklösungen auf, die in punkto Performance den Desktop-Systemen in nichts nachstehen. Ein Beispiel ist der GeForce2 GO von NVIDIA, aber auch Konkurrent ATI entwickelt natürlich weiter. Nun sind einige Details zum Radeon Mobility M9 aufgetaucht.

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Der M9 basiert demnach auf dem R300, einem weiterentwickelten Radeon-Kern, wird in 0,15µ Technologie produziert und soll mit 350 MHz getaktet werden. Er wird eine SDRAM oder DDR 128bit-Speicherschnittstelle bieten und bis zu 256 MB Grafikspeicher unterstützen. Der Mobility M9 wird schon auf DirectX 9 abgestimmt und soll Software-kompatibel zu den Vorgängern M7 und M6 sein. Die Leistungswerte sind noch mit Vorsicht zu genießen, aber der M9 soll maximal 74 Millionen Dreiecke pro Sekunde liefern können und ermöglicht bis zu acht Texturen pro Pixel.
ATI Technologies will das Design des Radeon Mobility M9 bis Ende diesen Jahres abschließen und erste Samples im ersten Quartal nächsten Jahres ausliefern können. Die Massenproduktion soll dann im zweiten Quartal 2002 beginnen.

Quelle: The Inquirer

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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