AMD rutscht tief ins Minus

Fast $200Mio Verlust

Nicht nur Chipriese Intel hat mit fallenden Gewinnen zu kämpfen, auch am Konkurrenten AMD geht die derzeitige Flaute auf dem PC-Markt und insbesondere der harte Wettbewerb mit Intel nicht spurlos vorrüber.

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Während der Umsatz verglichen mit dem vorherigen Quartal um 22% sank, rutschte man mit einem Minus beim Gewinn von -1175% in die roten Zahlen. Insgesamt knapp $187Mio betrug das Saldo in den letzten drei Monaten. Darin eingeschlossen sind einmalige Kosten in Höhe von $89,3Mio für die letzte Entlassungswelle bzw. Fabrikschließungen. Verglichen mit dem dritten Quartal 2000 sehen die Zahlen noch etwas düsterer aus. Bei diesem Vergleich ging es mit dem Umsatz um 36,5%, mit dem Gewinn dafür nur um 146% bergab.

AMD begründet die Verluste vor allem mit der schwachen Nachfrage nach Flashspeichern (-34%) und dem gesunkenen Durchschnittspreis (-20%) für Prozessoren. Man gehe selbst davon aus, dass man derzeit 22% Marktanteil für sich beanspruchen kann.
Im vergangenen Quartal kaufte die Firma 6,3Mio eigene Aktien zurück, was beim derzeitigen Aktienkurs einer Ausgabe von rund $63Mio entspricht.
Für die Zukunft erwartet man eine leicht steigende (max. +10%) Nachfrage nach Flashspeichern. Mengenmässig werde man kaum mehr Prozessoren verkaufen können als im dritten Quartal, dafür allerdings zu einem leicht höheren Durchschnittspreis (max. +10%). Man wird vermutlich auch im vierten Quartal 2001 einen Verlust verbuchen.

Quartal Umsatz Gewinn
1.2001 Intel $6700 Mio $485 Mio
AMD $1188 Mio $125 Mio
2.2001 Intel $6330 Mio $196 Mio
AMD $985 Mio $17,4 Mio
3.2001 Intel $6550 Mio $106 Mio
AMD $766 Mio – $187 Mio

Quelle: Pressemitteilung

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