GeForce2/3 Titanium Performance-Check

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Einleitung

Anfang Oktober hat nVidia die GeForce Titanium Serie angekündigt, aber es hat doch noch eine ganze Weile gedauert, bis die ersten Grafikkarten in Deutschland erhältlich waren. Mittlerweile sind einige Kandidaten in der Hartware-Redaktion eingetroffen, so dass wir uns einen ersten Überblick über die Performance dieser Produkte verschaffen können.
In diesem Report geht es also erstmal nur um die Leistung der Grafikchips und noch nicht um eine ausführliche Betrachtung der einzelnen Grafikkarten und ihrer Features. Dies wird folgen.

GeForce2 Ti Logo GeForce3 Ti200 Logo GeForce3 Ti500 Logo


Das bisherige Lineup bestehend aus GeForce2 Pro und Ultra sowie GeForce3 wird abgelöst durch GeForce2 Ti, GeForce3 Ti200 und GeForce3 Ti500. Um unteren Segment gibt es da noch GeForce2 MX200 und MX400, diese sollen aber hier nicht das Thema sein.
Alle drei Titanium-Chips werden nun in 0,15µ Technologie gefertigt, was höhere Taktfrequenzen ermöglicht. Umgesetzt wird dies bei der GeForce2 Ti und der Ti500, obwohl beide Chips nicht schneller takten als seinerzeit der 0,18µ GeForce2 Ultra.
Hier die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der alten und neuen (blau markierten) Karten im Überblick:

Grafikchip Chiptakt RAM-Takt Speicher-
bandbreite
Pixel
Shader
Vertex
Shader
T&L DirectX
Version
GeForce2 GTS 200 MHz 333 MHz 5.3 GB/s Nein Nein 2. Gen. DX7
GeForce2 Pro 200 MHz 400 MHz 6.4 GB/s Nein Nein 2. Gen. DX7
GeForce2 Ti 250 MHz 400 MHz 6.4 GB/s Nein Nein 2. Gen. DX7
GeForce2 Ultra 250 MHz 460 MHz 7.4 GB/s Nein Nein 2. Gen. DX7
GeForce3 Ti200 175 MHz 400 MHz 6.4 GB/s Ja Ja 3. Gen. DX8
GeForce3 200 MHz 460 MHz 7.4 GB/s Ja Ja 3. Gen. DX8
GeForce3 Ti500 240 MHz 500 MHz 8.0 GB/s Ja Ja 3. Gen. DX8

[Der Grafikspeicher wird real mit der halbierten Taktfrequenz angesprochen. Durch die DDR Technologie verdoppelt sich aber praktisch der Datendurchsatz, so dass man oft von der doppelten Taktfrequenz als dem Speichertakt spricht.]


Man sieht gleich, dass sich an der Technik des GeForce2 Ti praktisch nichts geändert hat im Vergleich zu seinen GF2-Vorgängern. Auch nVidia bestätigte uns das auf Nachfrage nochmals.
Die GeForce3-Chips mit Pixel und Vertrex Shader sowie ihrer weiterentwickleten T&L-Einheit der dritten Generation (nach GeForce256 und GeForce2) sind bereits auf Anwendungen und Spiele abgestimmt, die mit den Funktionen von Microsofts DirectX 8 Schnittstelle programmiert wurden. Hier stellt die Ti200 eine erschwingliche Variante dar, während eine GeForce3 Ti500 für den Power- und Performance-hungrigen Spieler mit dem nötigen Kleingeld gedacht ist.

Hier ein Blick auf die Grafikchips:

Alt Neu

GeForce2 GTS/Pro

GeForce2 Ti

GeForce3

GeForce3 Ti200


GeForce3 Ti500


Während sich der GeForce2-Chip schon deutlich verändert hat (vor allem durch die bessere Fertigung), muss man bei den in 0,15µ produzierten GeForce3-Chips schon genau hinsehen, um die Unterschiede festzustellen. Ob “VP“ wohl für “Value Product“ steht?
Ist aber prinzipiell ja auch egal, denn auf die Performance kommt es an und welcher Chip sich wo in der Rangliste platzieren kann, wird sich auf den folgenden Seiten zeigen.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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