nForce Chipsatz wird überarbeitet

Im März aktualisierte Version - Nachfolger nForce2 vermutlich im Juni

nVidia arbeitet nach Berichten aus Taiwan derzeit an einer neuen Version ihres ersten Chipsatzes, dem nForce für Mainboards für AMD-Prozessoren. Eine leicht optimierte Version des bisherigen nForce 420 soll im März vorgestellt werden. Kurze Zeit später soll dann auf der Computermesse Computex in Taiwan im Juni die nächste Generation vorgeführt werden, der nForce2.

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Nachdem der nForce 420 aufgrund des vergleichsweise hohen Preises nicht allzu erfolgreich war, hatte nVidia Anfang Januar den nForce 415-D nachgeschoben. Dieser wird billiger angeboten, da die integrierte GeForce2 MX Grafik deaktiviert ist.
Im März sollen dann beide Chipsatz-Versionen in überarbeiteter Form erhältlich sein. Vermutlich werden sie vor allem in der Leistung optimiert sein, um mit der Konkurrenz von VIA (KT333) mithalten zu können.

Über den nForce2 ist noch wenig bekannt, außer dass er vermutlich den Codenamen Crush17 trägt und weiterhin auf die AMD-Plattform ausgerichtet ist. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass aufgrund des Vorstellungstermins Mitte 2002 wenigstens DDR333 (166MHz Speicherbus) unterstützt wird, eventuell auch schon DDR400 (200MHz). Bisher arbeitet der nForce maximal mit DDR266 Hauptspeicher (133MHz).
Die Konkurrenz von VIA (KT333) und SiS (SiS745) unterstützt bereits jetzt DDR333. Voraussichtlich im Juni wollen beide Hersteller dann mit neuen und auf DDR400 basierten Versionen ihrer Chipsätze an den Start gehen (KT400 und SiS748).
Ob es daneben nach dem recht wenig genutzten ALiMAGiK-1 noch einen weiteren AMD-Chipsatz von Acer Labs (ALi) geben wird, müssen wir noch abwarten.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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