Übergangskredit für Elsa

Insolvente Firma nun wohl doch auf der CeBIT - auf dem nVidia-Stand

Die Elsa AG hat heute nach einem Gespräch mit dem sogenannten Bankensicherungspool einen Übergangskredit zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes erhalten. In der kommenden Woche sollen weitere Kreditmöglichkeiten mit den Banken besprochen werden, teilte das Aachener Unternehmen mit.

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Mittlerweile wurde in dem laufenden Insolvenzverfahren ein allgemeines Verfügungsverbot angeordnet. Damit ist der bisherige Chef von Elsa, Theo Beisch, von seinen Führungsaufgaben entbunden. Diese gehen über auf den vorläufigen Insolvenzverwalter.
Der deutsche Grafikkarten- und Kommunikationsspezialist hatte am Montag die Zahlungsunfähigkeit bestätigt und den Insolvenzantrag eingereicht. Außerdem wurde die Teilnahme an der weltgrößten Computermesse CeBIT abgesagt.
Allerdings berichtete die Aachener Zeitung gestern, dass Elsa nun doch an der CeBIT teilnimmt. Man verhandelt offenbar mit nVidia über eine Kooperation, die es Elsa erlaubt, auf dem Stand des kalifornischen Unternehmens ihre Produkte zu präsentieren. Die Gerüchte, nVidia würde bei Elsa als Investor einsteigen wollen, wurden aber zurückgewiesen.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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