ATI Radeon 9700 Pro angetestet

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Einleitung

Vor wenigen Tagen durften wir einen kurzen Blick auf die neue ATI Radeon 9700 Pro werfen, die Mitte Juli vorgestellte Grafikkarte der kommenden DirectX9-Generation. Wie eine unserer letzten Umfragen zeigte, ist die Radeon 9700 eine der begehrtesten Produkte unserer Leser. Sie führt die Rangliste der möglichen Kaufentscheidungen deutlich vor dem nVidia NV30 (GeForce5?) und der günstigeren Alternative GeForce4 Ti4200 an.

ATI Radeon 9700 Pro ATI Radeon 9700 Pro
ATI Radeon 9700 Pro Grafikkarte


Über die wichtigsten Neuerungen der ATI Radeon 9700 haben wir bereits anlässlich der Vorstellung berichtet, deshalb hier nur kurz die wichtigsten Stichpunkte:

  • Komplett DirectX 9 kompatibel
  • 8 Rendering Pipelines
  • 256bit Speicherschnittstelle
  • AGP 3.0 konform (AGP 8x)

Außerdem wurde ein hoher Grafikchip- und Speichertakt versprochen. Mehr als 300 MHz sollten die Taktraten betragen und so ist es denn auch. Unser Testmuster entspricht der in Nordamerika von ATI selbst auf dem Markt angebotenen Radeon 9700 Pro und läuft mit 325 MHz Chip- sowie 310 MHz RAM-Takt (620MHz DDR).


PowerStrip Performance Informationen
PowerStrip Performance Informationen

Speicherchip der ATI Radeon 9700 Pro
Die auf der Karte verwendeten Speicherchips besitzen eine Zugriffszeit von 2.86ns, sind also für Taktraten bis zu 350 MHz (700MHz DDR) ausgelegt. Übertaktungspotenzial wird also gleich mitgeliefert.
In Europa soll diese Grafikkarte nicht erscheinen, weil ATI hierzulande das Geschäft komplett seinen Partnern wie Hercules, Gigabyte, Club-3D, HIS/ENMIC und Sapphire überlässt. Allerdings ist davon auszugehen, dass die ersten Radeon 9700 Modelle, die im September im Handel erwartet werden, diesem Referenzmodell zumindest sehr ähnlich sein werden. Vermutlich werden sie sogar ganz genauso aussehen. Eventuell ist lediglich der Kühler anders.

Rückseite
Rückseite
Seitenansicht
Seitenansicht


Ein interessantes Detail der ATI Radeon 9700 Pro ist ein zusätzliches Kühlblech auf der Rückseite der Karte. Dies soll die Wärme auf der dem Systemprozessor zugewandten Seite der Platine besser abführen.
Im Test erschien dies nicht unnötig. Die Karte an sich wird im Dauerbetrieb ziemlich warm. Hitze-bedingte Aussetzer konnten aber nicht festgestellt werden.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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