Sehr viele der hierzulande verkauften Festplatten von IBM sind mit einem Aufkleber “Made in Hungary“ versehen. Damit wird in Kürze Schluss sein, denn IBM wird seine Fabrik in Székesfehérvár südwestlich der Hauptstadt Budapest schließen. Dies gab der Konzern gestern bekannt und führte dabei als Hauptgrund die derzeit schwache Nachfrage an. Auch die Anfang Juni angekündigte Übernahme des IBM-Festplattengeschäfts durch Hitachi dürfte dabei eine Rolle gespielt haben.
Daneben will IBM noch 700 weitere Jobs streichen, die aber mit dem Festplattenbereich nichts zu tun haben. Die zusammen 2800 wegfallenden Stellen machen trotzdem nicht einmal 1% der Belegschaft von IBM aus, die Ende 2001 immerhin 320.000 Angestellte umfasste.
Quelle: Yahoo! News
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