IBM schließt Hardisk-Fabrik

Festplattenproduktion in Ungarn wird eingestellt - 2100 Entlassungen

Sehr viele der hierzulande verkauften Festplatten von IBM sind mit einem Aufkleber “Made in Hungary“ versehen. Damit wird in Kürze Schluss sein, denn IBM wird seine Fabrik in Székesfehérvár südwestlich der Hauptstadt Budapest schließen. Dies gab der Konzern gestern bekannt und führte dabei als Hauptgrund die derzeit schwache Nachfrage an. Auch die Anfang Juni angekündigte Übernahme des IBM-Festplattengeschäfts durch Hitachi dürfte dabei eine Rolle gespielt haben.

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IBM hatte die Produktion von Hard-Drives in Ungarn bereits 1995 aufgenommen. Neben dem Verlust von 2100 IBM-Jobs fallen weitere 1600 Stellen im Umfeld der Fabrik weg. Dies ist der größte Stellenverlust in Ungarn seit dem Ende der kommunistischen Regierung. Außerdem war IBM bisher der zweitgrößte Exporteur dort.
Daneben will IBM noch 700 weitere Jobs streichen, die aber mit dem Festplattenbereich nichts zu tun haben. Die zusammen 2800 wegfallenden Stellen machen trotzdem nicht einmal 1% der Belegschaft von IBM aus, die Ende 2001 immerhin 320.000 Angestellte umfasste.

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Quelle: Yahoo! News

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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