ATI mit durchwachsenem Quartal

Verluste in Q2, aber deutlich höherer Umsatz aufgrund Radeon 9x00 Serie

Grafikchip-Hersteller ATI Technologies hat heute sein finanzielles Ergebnis des zweiten Quartals seines fiskalischen Jahres 2003 bekannt gegeben. In diesem Quartal, das am 28.Februar zu Ende ging, musste ein Verlust in Höhe von 8,3 Millionen US-Dollar hingenommen werden. Im ersten Quartal, in welches das Weihnachtsgeschäft fällt, konnte man noch einen Gewinn von $5 Mio. verzeichnen. Im zweiten Quartal des Vorjahres (2002) sah das Resultat bei einem Verlust von $3 Mio. auch noch besser aus. ATI macht u.a. die gestiegenen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die höheren Kosten für die Technologie der neuen, deutlich komplexeren Grafikchips dafür verantwortlich.

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Der Umsatz im zweiten Quartal lag mit 318,5 Millionen US-Dollar etwas niedriger als noch im Quartal zuvor ($322 Mio.). Im Vergleich mit dem Vorjahr sieht es allerdings deutlich (um 19,7%) besser aus. Im zweiten Quartal des fiskalischen Jahres 2002 lag der Umsatz noch bei $266 Mio.
Zieht man eine Halbjahresbilanz kommt ATI noch etwas besser weg. In den ersten sechs Monates des fiskalischen Jahres 2003 wurde ein Umsatz von 640,5 Millionen US-Dollar verzeichnet, 24,1% mehr als noch im ersten Halbjahr 2002 ($516 Mio.).
Grund für diese Umsatzsteigerung sei nach Angaben des kanadischen Herstellers der Erfolg von ATIs neuen Produkten wie der Radeon 9700 und der Radeon 9000 Serie sowie der Radeon IGP Famile (Chipsätze).
Auch der Verlust relativiert sich, zieht man die ersten sechs Monate zum Vergleich heran statt nur das letzte Quartal. Im ersten Halbjahr 2002 noch musste ein “negativer Gewinn“ von $13,4 Mio. hingenommen werden. In den ersten sechs Monaten des aktuellen fiskalischen Jahres summiert sich der Verlust auf $3,3 Mio.

Alles in allem scheint sich ATI Technologies also in die richtige Richtung zu bewegen und so sieht denn die Prognose der Verantwortlichen auch recht positiv aus. Zwar dürfte der Umsatz in den folgenden Quartalen nicht viel höher liegen als im zurückliegenden und auch die Ausgaben werden vermutlich leicht ansteigen, man rechnet aber im Fortlauf des Jahres mit einer ansteigenden Nachfrage. Deshalb soll sich das Ergebnis im dritten und vierten Quartal verbessern.

Weitere Informationen entnehmt bitte der umfangreichen Pressemitteilung.

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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