Linux Hardware News

Neues von Wine, WineX, Slackware und Linux auf Centrino-Notebooks

Die freie Implementierung der Windows API Wine hat ein Update erhalten. Unter anderem sind viele Direct Sound Verbesserungen enthalten (siehe Wine Weekly News).

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Vom kommerziellen WineX ist eine Preview der Version 3.0 erschienen. Getestet werden neue Features wie Hardware-beschleunigte Vertex Shader und Cube Mapping. Das Ziel von Winex ist, DirectX komplett neu zu implementieren, damit man möglichst alle Windows-Spiele (z.B. Warcraft III oder GTA III) unter Linux laufen lassen kann. Allerdings emuliert, weshalb man wesentlich mehr Rechenleistung einplanen sollte als unter Windows. WineX ist sowohl für $5 monatlich als Binaries oder kostenlos als Quelltext über CVS erhältlich.

Die Linux-Distribution Slackware ist diese Woche in Version 9.0 veröffentlicht worden. Das Betriebssystem nutzt den Kernel 2.4.20 und wird mit dem Compiler GCC 3.2.2 ausgeliefert. Als grafische Oberflächen stehen beispielsweise KDE 3.1 und GNOME 2.2 zur Verfügung. Die neue Version ist weiterhin mit dem Direct Rendering Interface (DRI) aus dem Xfree86-Projekt ausgestattet und bietet damit Hardware-beschleunigte 3D-Darstellung, teilte das Entwicklerteam mit. Als Standard kommt das ReiserFS-Filesystem mit Journaling-Funktionalität zum Einsatz.
Auch mit dem freien X-Window-System Xfree86 4.3.0 und der GNU C Library (glibc) 2.3.1 ist die Distribution auf dem letzten Stand der Entwicklung im Open Source-Bereich. Als Drucksystem kommt LPRng zum Einsatz. Alternativ kann jedoch auch auf CUPS zurückgegriffen werden. Für die Nutzung als Desktop-System stehen weiterhin die gebräuchlichen Browser, Entwicklungsumgebungen und KOffice zur Verfügung.
Installationen erfolgen über die üblichen tgz-Archive. Tools für die grafische Administration sind nicht vorhanden. Die Distribution wird im Allgemeinen als Profi-System angesehen.

Lautet einem Bericht auf The Inquirer wird Intel keine Linux Chipsatz-Treiber für die Centrino Mobiltechnologie anbieten (Pentium-M Prozessor und i855 Chipsätze). Der Grund ist, so vermutet Lindows Geschäftsführer Michael Robertson, dass Intel seine guten Beziehungen zu Microsoft nicht gefährden möchte. Damit wäre die Entwicklung entsprechender Treiber der Open-Source Gemeinde überlassen, nur das kann einige Zeit dauern. Bis dato muss man den Linux-Anwendern raten: Finger weg von Centrino-Notebooks!

Quelle: vnunet.de

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