DVD-Brenner immer billiger

Preise für DVD-/+RW Laufwerke sinken trotz begrenztem Angebot

Obwohl die Nachfrage nach DVD-Brennern in den letzten Monaten zumeist das Angebot überstieg, sind die Preise für diese Laufwerke seit Anfang des Jahres deutlich gesunken. Manche Produkte wurden in dieser Zeit sogar um bis zu 30% billiger. Die Retail-Preise für DVD-RW und DVD+RW Brenner sind im Durchschnitt von etwa 350 Euro im ersten Quartal auf mittlerweile unter 200 Euro gefallen.

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Auch Kombi-Laufwerke, die beide Formate zur Wiederbeschreibung von DVDs beherrschen (DVD-RW und DVD+RW), sind erheblich günstiger geworden. Zwar sind diese immer noch etwas teurer als die Produkte, die nur einen der beiden Standards unterstützen, aber zum Teil sind auch die Multi-Format-Brenner schon für unter 250 Euro zu haben.

Diese für den Interessenten natürlich erfreuliche Preisreduzierung wurde überwiegend von NEC initiiert. Die Japaner sind derzeit führend in der Entwicklung von DVD-Chips. Momentan kann NEC etwa eine Million Chipsätze für 4-fach DVD-Brenner pro Monat produzieren. Die Kapazitäten der größten Konkurrenten von NEC (Pioneer, Sanyo, Philips und Ricoh) liegen dagegen bei 400.000 Stück pro Monat oder weniger. Angeblich hätten deshalb Pioneer und das koreanische Unternehmen Hitachi-LG Data Storage in großen Mengen 4-fach DVD-Chipsätze bei NEC bestellt. Diese Einkünfte haben es NEC erlaubt, die Preise für seine Endkunden-Produkte so deutlich zu senken.
Auf der anderen Seite kommt NEC aber nicht mit der Produktion der eigenen DVD-Brenner hinterher. Die Japaner liefern derzeit nur etwa 100.000 Stück pro Monat aus, während Firmen wie Sony, Pioneer und Ricoh immerhin zwischen monatlich 300.000 und 400.000 DVD-Brenner verschiffen.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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