Radeon 9200/9600/9800 SE

Details zur 9800SE - In Kürze wohl auch noch weitere SE-Versionen

Nach der Radeon 9800SE bringen die Hersteller und ATI-Partner voraussichtlich in Kürze auch SE-Versionen der anderen aktuellen Radeon-Modelle auf den Markt: 9200SE und 9600SE. Entsprechende Informationen sind mittlerweile aufgetaucht – ebenso wie Details zur Radeon 9800SE, die sogar schon in Deutschland angeboten wird.

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Das gegenüber der Radeon 9800 (Pro) abgespeckte und niedriger getaktete Sondermodell Radeon 9800SE ist mit 128MB ausgestattet und besitzt nur halb soviele aktivierte Rendering Pipelines (vier statt acht). Vier Pipes sind abgeschaltet. Ob diese per Software oder Hardware-Modifikation wieder zugeschaltet werden können – ähnlich wie beim Radeon 9700 Mod einer 9500 Non-Pro – ist derzeit nicht bekannt, aber wohl nicht auszuschließen.

Von der Radeon 9800SE soll es darüberhinaus zwei Versionen geben. Die günstigere Variante verwendet eine 6-Lagen-Platine und verfügt über eine 128bit breite Speicherschnittstelle (statt 256bit wie die normalen 9800er). Die zweite 9800SE-Version soll dagegen ein sonst für High-End Grafikkarten übliches 8-Lagen-Board und ein 256bit RAM-Interface besitzen. Ob und wie man diese beiden Modelle äußerlich unterscheiden kann, ist nicht bekannt.
Alternate bietet bereits eine Club-3D Radeon 9800SE für 249 Euro an. Der Grafikchip taktet angeblich mit 325 MHz und die 128MB mit 300 MHz (Radeon 9800: 325/310 MHz). Allerdings teilte der Hersteller auf Anfrage von Hartware.net mit, dass man gar keine 9800SE anbiete und es sich hier um einen Fehler von Alternate handelt.

Unterdessen sind in Japan jetzt auch die ersten Radeon 9600SE Grafikkarten aufgetaucht. Diese soll offenbar die (nicht besonders große) Lücke zwischen Radeon 9600 (325/200 MHz) und 9600 Pro (400/300 MHz) füllen. Zwar ist der Chiptakt der 9600SE noch nicht bekannt, aber der Speicher soll mit 250 bis 275 MHz laufen. Die verwendeten RAM-Bausteine mit 3.6ns Zugriffszeit sind für maximal 278 MHz ausgelegt. Preislich liegt die 9600SE in Japan bei umgerechnet zwischen 100 und 110 Euro.

Weiterhin werden mittlerweile z.B. von VisionTek in den USA Radeon 9200SE Grafikkarten angeboten. Diese takten mit 200/166 MHz niedriger als 9200 Pro (275/275 MHz) und 9200 Non-Pro (250/200 MHz) und sind eher für das günstige Mainstream-Segment gedacht. Es ist nicht bekannt, ob diese Karten eine 64bit oder 128bit Speicherschnittstelle besitzen und wieviel sie kosten werden. VisionTek hat mehrere Modelle der 9200SE im Angebot, mit 128MB als AGP- oder PCI-Version und eine 64MB-PCI-Variante.

Radeon 9600SE in Japan
Radeon 9600SE in Japan

Quelle: X-bit labs

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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