PREL Personal Amplifier 2014 - Seite 3

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Praxistest

Der Einbau der Karte geht schnell von der Hand, da diese lediglich in einen PCI-Slot gesteckt und mit der Soundkarte über das beiliegende 3,5mm Miniklinkenkabel verbunden werden muss.
Anschließend können die Lautsprecher über die Federklemmanschlüsse mit dem Personal Amplifier 2014 verbunden werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, Lautsprecher mit Klinken- oder Cinchanschlüssen ohne weiteres anzuschließen. Hier müsste der Draht an entsprechender Stelle abgeschnitten werden.
Grundsätzlich verfügen Lautsprecher in niedrigen Preisklassen meist über freie Drähte, teurere Produkte besitzen hingegen meist höherwertige Anschlüsse. In diesem Fall muss man wohl oder übel die Stecker abschneiden und bei späterem Bedarf wieder verbinden.
Der PREL Personal Amplifier funktioniert ohne Software. Die Lautstärke der angeschlossenen Lautsprecher wird über die Windows Lautstärkeregelung geregelt.
Für unseren Test wollten wir ursprünglich sehr hochwertige Lautsprecher verwenden, doch standen diese leider nur mit Klinkenschraubanschlüssen zur Verfügung. Daher kamen Zweiwegelautsprecher von Sony zum Einsatz, welche jeweils eine Maximalbelastbarkeit von 35 Watt Sinus an 4 Ω aufweisen. Diese genügen der gebotenen Verstärkerleistung bei Weitem und dürften in etwa solchen Lautsprechern entsprechen, wie sie in der Praxis auch angeschlossen werden. Der Anschluss von Lautsprechern mit deutlich höherer Ausgangsleistung ist zwar möglich, doch stünden die Kosten solcher Lautsprecher nicht in Relation mit der gebotenen Verstärkerleistung.
Als Soundkarte kam eine Creative SoundBlaster Audigy2 ZS zum Einsatz.
Vor dem Anschluss sollte man die Lautstärke im Betriebssystem absenken, damit man nicht mit einem schrecklich lauten Anmeldeton begrüßt wird.
Auffallend ist ein stärkeres Grundrauschen der Lautsprecher. Dieses stört aber beim weiteren Betrieb nicht. Ebenfalls knacken die Lautsprecher beim Einschalten des Computer für einen kurzen Augenblick ziemlich laut.
Die mit der kleinen PCI-Karte maximal erreichbare Lautstärke kann durchaus überzeugen. Die Lautstärke kann im Windows problemlos auf 100% angehoben werden, ohne dass es deshalb zu Störgeräuschen kommt. Es ist daher empfehlenswert Lautsprecher zu verwenden, welche die maximale Leistung des Verstärkers übersteigen.
Unsere Testlautsprecher erreichen mit dem zugehörigen Originalverstärker von Sony zwar eine höhere Maximallautstärke, doch spielt diese bei Lautsprechern dieser Größe keine zu große Rolle mehr, da sie nur mit Klangeinbußen hingenommen werden kann.
Klanglich steht die Karte einer normalen Stereoanlage kaum nach, da über die Software der Soundkarte ausreichend viele Klangeinstellungen möglich sind.

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