Zwei P4 Mainboards: Intel 865PE vs. VIA PT880

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Einleitung


Das Duell: Intel schickt mit dem i865PE „Springdale“ die bewährte, leicht abgespeckte Version des Canterwood Chipsatzes ins Rennen. Dieser trumpft mit Features wie direkt in den Chipset integriertes Gbit-LAN und natives Serial-ATA RAID-0 auf, ohne also zusätzliche Bausteine auf der Platine verwenden zu müsssen. Kann sich der PT880, VIAs erster eigener Dual-Channel DDR400 Chipsatz für den Pentium 4, gegen diese Konkurrenz behaupten? Wieviel Leistung entfaltet VIAs neue Ultra-V-Link Technologie, die die Bandbreite zwischen North- und Southbridge erheblich steigert? Wir testen die Leistung der Konkurrenten anhand zweier P4-Mainboards.

In diesem Review treten zwei Kandidaten aus der Reihe der nicht mehr ganz brandaktuellen Sockel-478 Plattform gegeneinander an. Wir wollten wissen, ob es deutliche Unterschiede zwischen den beiden Chipsatz-Varianten und den beiden Platinen gibt.

Es traten gegeneinander an:

  • MSI PT880 Neo-FISR (VIA PT880) (MS-7008)
  • Albatron PX865PE Pro II (Intel 865PE)

Wie üblich werden die Boards auch hier zunächst leistungsmäßig anhand einiger Benchmarks vorgestellt, danach richten wir unser Augenmerk auf die „äußeren“ Werte, wie Ausstattung, Features, etc.

Test Setup

Unser Testsystem bestand aus:

  • Intel Pentium 4 Northwood 3.0 GHz, mit HT + Boxed Kühler
  • Corsair 2 * 256MB TwinX PC3200 (2-2-2-6)
  • ASUS V9950 Ultra (Geforce FX5900 Ultra) 256 MB
  • Samsung Spinpoint 40 GB Festplatte

Eingesetzte Software / Treiber:

  • Microsoft Windows XP mit SP2
  • VIA 4-in-1 v4.55
  • Intel Inf Update v6.3.0.1007
  • nVidia ForceWare 67.66
  • restliche Treiber / Utils jeweils von Board-CD
  • Bei beiden Boards die jeweils aktuellste BIOS-Version des Herstellers.
    MSI: v1.9, Albatron: v1.10

Durchlaufene Benchmarks (jeweils mit schnellstmöglichen RAM-Timings und ohne VSync):

  • Sandra 2005 v1037
  • PCMark04
  • Sysmark 2004
  • UT2004 Demo (Botmatch, 2 Maps)
  • Doom3 Demo
  • 3DMark03 v340

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