Laptop ohne HDD

Akzeptanzversuch in Japan

Flash-Speicher anstatt von Festplatten ist in besonders kleinen Geräten wie beispielsweise PDAs gang und gäbe. Mit stetig sinkenden Speicherpreisen und höheren Kapazitäten könnten aber bald auch Notebooks mit Speicherchips anstatt Festplatten ausgerüstet werden. Hierzu hat die Firma NEC beispielsweise eine Art Feldversuch in Japan gestartet.

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Das auf Geschäftskunden ausgerichtete Subnotebook „Parafield“ besitzt 3 GByte an Flash-ROM zum Speichern des Betriebssystems und den wichtigsten Daten. Der Prozessor ist ein Intel Pentium M mit 1.73GHz, der Arbeitsspeicher beträgt 512 Mbyte. Das Display hat eine Größe von 12,1 Zoll und besitzt eine Auflösung von 1.024×768 Bildpunkten. Als Betriebssystem ist Windows XP Professional installiert.

Gedacht ist das Subnotebook als Mischung aus normalem Notebook und mobilem Thin-Client, der weitere Daten von einem Server holt. Dadurch soll auch die Sicherheit erhöht werden, da kritische Daten auf den Unternehmensservern gespeichert bleiben und auf dem Notebook lediglich im Cache sind, solange diese am Netzwerk angeschlossen bleiben.

Die Subnotebooks sind laut NEC eher als Konzeptprodukt anzusehen. Man will testen, ob der Markt reif ist für eine Lösung ohne Festplatte. Ob der Preis von umgerechnet etwa 3.700 US-Dollar allerdings eine gute Basis für einen Feldversuch ist, sollte vielleicht kritisch hinterfragt werden.

Quelle: Eigene

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