Shooter spielen am Laufenden Band

oder: Der erste Controller, der beim Abnehmen hilft

Der Cliche-Computerspieler hat noch nie ein Fitness-Studio von innen gesehen. Hat er auch gar nicht nötig, denn er steckt seine Fitness-Geräte einfach per USB an den Computer und hält sich beim Spielen von Ego-Shootern fit. Denn mit dem GameRunner ist ein „Walkthrough“ jetzt nahezu für jedes Spiel möglich, das Tastatur und Maus unterstützt.

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Dabei befinden sich die Mauskontrollen an den Griffen des Sportgeräts, während die Pfeiltasten vom Laufband simuliert werden. Dadurch ist es möglich, nahezu jeden Shooter und die meisten Adventures und Rollenspiele mit dem GameRunner zu steuern. Bewegungen wie beispielsweise das „Strafen“ werden über Extratasten realisiert (wobei man zum Strafen sowohl die Taste drücken muss, als auch auf dem Band laufen). Laut Hersteller ist die Lernkurve zum Steuern mit dem GameRunner niedriger als die Lernkurve der hermkömmlichen Steuerung mit Tastatur und Maus.

Wer denkt, dass er für ständiges Rennen nicht trainiert genug ist, der kann aufatmen. Der GameRunner trägt zwar „Renner“ im Namen, setzt zur Steuerung aber auf normales Gehen. Das ist den Physiologen zufolge gesünder als Rennen (Stichwort: „Walking“), und in Zeiten von Half-Life, Doom3 und CounterStrike auch viel realistischer.

Somit wäre allen gedient. Die Gamer können weiter Spielen, ohne ihre Lebenszeit durch den Bewegungsmangel signifikant zu verkürzen. Die eSport-Ligen können vielleicht bald guten Gewissens auf das „e“ im Namen verzichten und Eltern müssen sich keine Sorgen mehr um den Gesundheitszustand ihrer dauerspielenden Kinder machen.

Nur den Jugendschützern wird dieser Heimtrainer wohl gar nicht gefallen, macht es das „Killerspiel“-Erlebnis doch um einen deutlichen Grad realistischer…


Quelle: Eigene

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