Speicher von SSDs wächst

Ein Kampf entbrennt um die maximale Kapazität

Solid State Drives (SSD) werden immer ausgereifter: Momentan arbeiten die Hersteller besonders an der Vergrößerung des Speicherplatzes. Auf dem Massenmarkt beschränkt man sich in der Regel auf bis zu 80 GByte, da der Preis sonst das Portemonnaie der Kundschaft sprengt. Doch es gibt weit größere SSDs: Intel hält bereits sein 160 GByte starkes 2,5 Zoll Laufwerk X25-M bereit und plant auch eine 1,8-Zoll-Variante: das X18-M. Doch auch Samsung und Toshiba haben neue SSDs in der Hinterhand.

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Samsung produziert bereits Multi-Level-Cell-Speicherzellen-Laufwerke (MLC) mit 256 GByte Speicher. Zusammen mit 512 GByte SSDs werden die Laufwerke noch 2009 um die Gunst der Käufer kämpfen.

Toshiba hat ebenfalls 256 GByte SSDs in petto. Auf der CES will der Hersteller das erste 512 GByte SSD vorstellen. Außerdem will Toshiba mit seinen neuen MLC-SSDs mit 64, 128 und 256 GByte Speicher Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von 240 bzw. 200 MByte pro Sekunde erreichen. Damit würde man einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, obgleich bisherige Laufwerke von Toshiba langsamer als die der Konkurrenz liefen.

Der Wermutstropfen: Alle großen SSDs werden wohl mit Preisen jenseits von 700 Euro (ohne MwSt.) zu Buche schlagen. Somit sind die großen SSDs weiterhin für Geschäftskunden ausgelegt.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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