GPU-Krise steht bevor

Schlechteste Grafikkartenverkäufe seit 2000?

Die Analysten von Jon Peddie Research (JPR) sagen GPU-Herstellern eine düstere Zukunft voraus: Die ersten beiden Quartale von 2009 könnten die schlechtesten Anfangsmonate des Jahres für die Hersteller seit dem Dot-Com-Crash von 2000 werden. Schon 2008 brach der Markt in den letzten beiden Quartalen um 35 % ein. Im 3. Quartal 2008 lieferten die Hersteller ca. 111,26 Millionen Grafikkarten aus. Im 4. Quartal 2008 sank die Zahl auf ca. 72,35 Millionen. Was hält die Krise also für GPU-Hersteller weiter bereit?

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Seit dem Jahr 2000 reudzierten sich die Verkäufe das erste mal vom dritten auf das sonst verkaufsträchtige vierte Quartal. Laut JPR traf es SIS und Matrox am härtesten, gefolgt von AMD: Deren Auslieferungen sanken um 39 %. Nvidia kam im Vergleich mit einem blauen Auge davon, denn deren Verkäufe brachen „nur“ um 28 % ein. Dies liegt daran, dass sowohl AMD als auch vor allem Nvidia Marktanteile von Intel abzweigen konnten.

Auf dem Desktop-Sektor sinkt die Nachfrage nach GPUs schon seit einiger Zeit, doch die Wirtschaftskrise hat den Einbruch stark beschleunigt. Zumindest im dritten und vierten Quartal 2009 erwarten JPR eine Erholung des Marktes.

Laut JPR seien vor allem günstige Grafikklösungen wie Nvidias integrierte Chipsets gefragt und man könnte dieses Jahr mehr Schritte in diese Richtung erwarten.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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