ASUS Maximus III Formula

Neues High-End Mainboard mit neuen Intel Lynnfield CPUs demonstriert

ASUS hat letzten Samstag eines der ersten Mainboards für Intels kommende Lynnfield Prozessoren gezeigt. Das Maximus III Formula aus der „Republic of Gamers“ (ROG) Serie verfügt daher über den LGA1156 Sockel und den Intel P55 Chipsatz. Als Highlight präsentierte ASUS ein neues Interface namens „ROG Connect“. Es verbindet das Mainboard über ein spezielles USB-Kabel mit einem zweiten PC oder Laptop, von dem aus dann das BIOS des Maximus III Formula eingestellt werden kann.

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Über eine spezielle Software können mit dem ROG Connect in Echtzeit sämtliche übertaktungsrelevanten Einstellungen des BIOS des anderen Systems geändert werden. Bei Bedarf ist sogar ein BIOS-Update möglich. Besonders nützlich ist dabei, dass diese Funktion auch bei einem vorher missglückten Flash-Versuch funktioniert.
Außerdem führt ASUS ein neues Farbdesign ein, welches auf den Bildern zu sehen ist. Weiterhin sind die Kühlkörper des Mainboards deutlich flacher als bisher. Da die Abwärme laut ASUS nicht sehr groß ausfällt, kann dadurch Platz für größere CPU-Kühler geschaffen werden.
Mit dabei ist auch die Funktion „MemOK!„. Falls der Speicher mal nicht vom Mainboard erkannt wird, kann durch einen Druck auf den entsprechenden Taster auf dem Board eine Art Diagnose-Modus gestartet werden. Das Board sucht daraufhin selbstständig innerhalb von ca. fünf Minuten funktionierende Speichersettings.
Für DDR3-Speicher gibt es auf dem ASUS Maximus III Formula vier Steckplätze, die im Dual-Channel Modus arbeiten. Für Erweiterungskarten stehen drei PCI Express x16, zwei PCI Express x1 und zwei PCI-Slots zur Verfügung. Es sind physikalisch jedoch nur 16 Lanes für die Grafikkarten vorgesehen, wodurch im CrossFire-Betrieb jede Grafikkarte mit 8 Lanes eingebunden wird.
Während der Name der neuen CPU während der Demonstration nicht verraten wurde, gab es einen kleinen Vorgeschmack in Sachen Performance: Ein Core i7 mit 2,66 GHz trat gegen den Lynnfield an, welcher ebenfalls mit 2,66 GHz lief. Beide Systeme erreichten im 3DMark2006 etwa dieselbe CPU-Leistung. Allerdings war beim Lynnfield Prozessor noch Hyper-Threading aktiv, was wohl in den finalen 2,66-GHz-CPU deaktiviert sein dürfte und somit die Leistung etwas geringer ausfallen wird. Die höher getakteten Lynnfield Prozessoren sollen Hyper-Threading dagegen unterstützen.

ASUS Maximus II Formula
im neuem Farb-Design
neue flachere Kühlkörper
ATX Panel mit ROG Connect
ROG Connect Schema
ROG Connect Software
ASUS Maximus II Formula
ASUS Maximus II Formula

Quelle: Eigene

Marc Kaiser

Redakteur

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