PSP-Go!-Entwicklung zu teuer

Kleine Entwickler wollen trotz günstigerer SDKs verzichten

Sony wollte mit dem Verzicht auf physische Medien die PSP Go! dem iPhone nacheifern – auch ein vergleichbarer App-Store ist geplant. Laut den Entwicklern gehe Sonys Plan jedoch nicht auf: Trotz einer Preisreduzierung um 80 % halten die Studios die Entwickler-Kits im Vergleich zur Apple-Plattform für zu teuer. Der Geschäftsführer der Firemint-Entwickler, Robert Murray, vergleicht die Preise: Sony verlangt 1500 US-Dollar für die Entwicklungs-Software, während Apple nur eine einmalige Veröffentlichungsgebühr von 99 US-Dollar ansetzt.

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Entwickler des Studios Johnny Two Shoes ergänzen: „Man kann ohne zusätzliche Kosten für das iPhone entwickeln, solange man einen Mac besitzt. Man benötigt zum Loslegen nicht einmal ein iPhone oder einen iPod.“

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Hinzu kommt, dass die PSP Go! zunächst eine Nutzerbasis aufbauen muss und auch die reguläre PSP-Gemeinde relativ klein ist. Viele Entwickler zögern demnach, da sie die Entwicklung als nicht lohnenswert erachten. Zunächst wollen viele Entwickler abwarten wie sich die Verkäufe der PSP Go! entwickeln, bevor sie Programme zum digitalen Vertrieb bereitstellen.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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