Intel stoppt neue SSDs

Schnelle SSDs mit 34-nm-Flash haben Problem mit BIOS-Passwort

Vor einer Woche hat Intel seine neuen X25-M Solid State Drives mit 34-nm-Flashspeicher (Codename: Postville) offiziell vorgestellt, jetzt wurde die Auslieferung bereits gestoppt. Ein US-amerikanischer PC-Hersteller verriet die Ursache: Sind diese SSDs im BIOS mit einem Passwort geschützt und wird dieses später geändert oder gelöscht, kann es zu Datenverlust kommen. Intel wird die neuen X25-M deshalb zurückhalten, bis eine neue Firmware erhältlich ist.

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Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass Intel die neuen X25-M SSDs komplett überarbeiten muss und die bisher schon ausgelieferten Exemplare praktisch unbrauchbar sind, aber nach Angaben des PC-Herstellers Puget Systems konnte Intel das Problem mit einem Firmware-Update beheben. Dieses wird aber noch nicht sofort veröffentlicht, sondern voraussichtlich Ende nächster Woche.
Intel will die neue Firmware noch ausführlich testen, bevor sie an die Öffentlichkeit herausgegeben wird. Solange ist die Auslieferung der neuen SSDs ausgesetzt.
Anwender, die ein solches SSD bereits gekauft und kein BIOS-Passwort dafür nutzen, sollten aber auch jetzt keine Probleme damit haben. Nichtsdestotrotz empfiehlt Intel den Usern dringend, kein BIOS-Passwort anzulegen, zu ändern oder zu löschen, bevor das SSD nicht mit der neuen Firmware versehen ist.

Neue Intel X25-M SSD (Postville)

Quelle: Tom's Hardware

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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