RIM greift Apple scharf an

Steve Jobs soll die Öffentlichkeit bewusst täuschen

Die Apple-Pressekonferenz zu den Antennen-Problemen des iPhone 4 sorgt in der Industrie für Wirbel. Nach Nokia melden sich nun die RIM-Geschäftsführer zu Wort. Steve Jobs hatte Freitag das Bold 9700 genutzt, um zu demonstrieren, dass auch die Konkurrenz mit ihren Smartphones Antennen-Probleme hätte. RIMs Geschäftsführer Mike Lazaridis und Jim Balsillie werfen Apple nun vor ein „selbst herbeigeführtes Debakel“ falsch darzustellen und „bewusst zu versuchen die Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu verzerren“.

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RIM erklärt es sei inakzeptabel von Apple, dass sie RIM in ihre Angelegenheiten hineinziehen würden, um von den eigenen Problemen abzulenken. RIM habe Antennen-Designs wie beim Apple iPhone 4 stets bewusst gemieden und die Antennen anders platziert, um den Empfang stabil zu halten. RIM-Kunden benötigten jedenfalls keine Hülle um mit ihren Blackberrys ganz normal arbeiten zu können. In der öffentlichen Mitteilung heißt es zuletzt: „Apple hat bestimmte Design-Entscheidungen getroffen und dafür muss das Unternehmen auch Verantwortung tragen. Stattdessen versucht Apple RIM und andere Firmen in die Situation hineinzuziehen, obwohl das Problem sich ganz klar auf Apple beschränkt“.

Quelle: Engadget

André Westphal

Redakteur

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