Preview des PS Phone gesichtet

Jetzt bekannt als Sony Ericsson Xperia Play

Die Kollegen von Engadget haben ein Muster des Playstation Phone alias Sony Ericsson Xperia Play ergattert und das Smartphone einer ersten Sichtung unterzogen: Das Gerät nutzt Googles Android 2.3 (Gingerbread) als Betriebssystem und verfügt über ein 4-Zoll-Multitouch-Display mit einer Auflösung von 854 x 480 Bildpunkten. Video-Fans dürfen sich freuen: Sony setzt offenbar beim Smartphone seine von LCD-TVs bekannte Bravia-Technik ein, um die Videowiedergabe zu verbessern. Im Inneren werkelt eine Single-Core-CPU mit Taktraten zwischen 122 MHz bis 1 GHz, 512 MByte RAM und die Adreno-205-GPU.

Anzeige

Der Akku des Smartphones bietet 1500 mAh, was für eine anständige Betriebsdauer sorgen sollte. In den Benchmarks Quadrant bzw. Neocore erreicht das Xperia Play 1.689 Punkte bzw. 59 fps. In Linpack sind 35 MFLOPS drin und 43 fps in NenaMark.

Laut Engadget ist die Qualität des Gehäuses sehr gut und man hatte wenig daran auszusetzen: Im Vergleich mit einer PSP Go schneidet das Smartphone insgesamt wertiger ab, auch wenn das Steuerkreuz und die Schultertasten für Spiele nicht die Qualität eines vollwertigen Handhelds erreichen.

Die Wiedergabe von Videos in 720p soll das Xperia Play mit Leichtigkeit bewerkstelligen, solange die AVC-Profile das Level 3.1 nicht überschreiten. AVI und MKV erkennt das Smartphone leider nicht von Haus aus. Dafür hat Sony Ercisson den Umgang mit Widgets vereinfacht, die sich ähnlich dem HTC Leap per Homescreen gesammelt anzeigen und direkt aufrufen lassen.

Zu Spielen konnten die Engadget-Kollegen sich noch nicht umfassend äußern, da sich über den Prototypen noch keine offiziellen Spiele herunterladen ließen. Emulatoren für die Playstation 1 und den Gameboy Advance mit Spielen wie „Ridge Racer Revolution“ oder „Super Mario Bros. 4“ liefen aber offenbar fehlerfrei und mit sehr guter Leistung.

Für Freude sorgte auch die integrierte 5-Megapixel-Kamera, die beim Prototypen allerdings noch keine Videos in 720p aufnehmen konnte und sich mit 800 x 480 Bildpunkten begnügen musste. Hier könnte Sony Ericsson aber noch mit einer eigenen App für die Videoaufnahme Abhilfe schaffen.

Vieles bleibt allerdings noch offen, wie etwa die Preise der Spiele und der des Xperia Plays selbst. Auch ist unklar, ob Sony Ericsson seine herunterladbaren Apps und Spiele über eine eigene Plattform oder direkt über den zentralen Android-Marketplace anbieten wird.

Quelle: Engadget

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.