Lucas wollte Star Wars lange in 3D

Aber erst jetzt war die Konvertierung wirtschaftlich rentabel

George Lucas, Erschaffer der Star-Wars-Reihe, hat in einem Interview enthüllt, dass er und sein Team von ILM schon lange eine 3D-Konvertierung der Star-Wars-Trilogie geplant hatten. Laut Lucas schreite die Arbeit seit Jahren voran, denn er habe über einen langen Zeitraum ein Team zusammengestellt, das der Aufgabe gewachsen sein soll. Doch erst jetzt, mit der aktuellen Technik, sei die Konvertierung wirtschaftlich realistisch machbar. Lucas investiert laut eigenen Aussagen viel Mühe in die Konvertierung und hat extra Leute ins Boot geholt, die bei den Dreharbeiten dabei waren und die Techniker bei der Konvertierung beraten.

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Aus diesem Grund ist Lucas überzeugt, dass das Ergebnis Filmen, die direkt in 3D gedreht wurden, in nichts nachsteht. Gleichzeitig distanziert sich Lucas von sogenannten „Pop-Out-Effekten“, bei denen dem Zuschauer Objekte quasi direkt ins Gesicht fliegen: „Es gibt zwei Arten von 3D: Die eine spielt sich hinter dem Bildschirm ab, die andere reibt dem Zuschauer Dinge unter die Nase. Ich bin kein großer Freund von Letzterer, denn ich will vor allem eine Erfahrung anbieten, die den 2D-Filmgenuss erweitert und verbessert.“ Genau dies sollen die Star-Wars-Filne in 3D erreichen. 2012 wird „Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ den Anfang machen und erneut in Kinos anlaufen.

Quelle: MovieWeb

André Westphal

Redakteur

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