Sony wusste von PSN-Sicherheitslücken?

Soll kurz vor dem Hack Sicherheitsexperten entlassen haben

Nach den massiven Problemen in April und Mai ist Sonys Playstation Network seit Anfang Juni wieder erreichbar. Doch Sony muss sich noch lange mit den Folgen auseinandersetzen und aktuell laufen in den USA einige Klagen gegen das Unternehmen: Eine Klage ist besonders interessant, da die Verantwortlichen Sony unterstellen bereits im Vorfeld von den Sicherheitsproblemen des PSN gewusst und fahrlässig gehandelt zu haben. So Soll Sony nur wenige Wochen vor dem folgenreichen Hack im Bereich Datensicherheit etliche Mitarbeiter entlassen haben.

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Zudem behaupten die Kläger, es habe vor den großen Attacken in April und Mai kleinere Angriffe auf das PSN gegeben, welche die Sicherheitslücken bereits aufgezeigt hätten. Sony habe allerdings Nichts unternommen. Die Kläger berufen sich bei dieser Argumentation auf die Zeugenaussagen mehrerer ehemaliger Sony-Mitarbeiter, die bis März für die Datensicherheit verantwortlich gewesen sein sollen. Jene Mitarbeiter wollen angeblich vor Gericht bezeugen, dass Sony verschiedene Maßstäbe für die Sicherheit seiner eigenen Daten und die der Kunden anlegte. Man wirft Sony vor unsichere Verschlüsselungsmethoden, veraltete Software und keinerlei Firewalls genutzt zu haben.

Hinter der Klage gegen Sony stecken drei Kunden, die versuchen ihre Klage auszuweiten, so dass sie stellvertretend für alle betroffenen Sony-Kunden greift. Ziel ist die Auszahlung von Schadenersatz in noch unbekannter Höhe.

Quelle: Gamespot

André Westphal

Redakteur

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