Intels Haswell erst 2014?

Angeblich wurde auch der Ivy Bridge Nachfolger verschoben

Intels Sandy Bridge Refreshgeneration Ivy Bridge mag zwar noch ungefähr ein Dreivierteljahr entfernt sein, doch Intel arbeitet schon fleißig an dessen Nachfolger mit dem Codenamen „Haswell“. Viel ist über Haswell noch nicht bekannt, nur dass er gemäß Intels Tick-Tock-Strategie bereits 2013 die Ivy Bridge Architektur ablösen soll. Aber nach Sandy Bridge E und Ivy Bridge scheint wohl auch Haswell nach hinten verschoben worden zu sein und könnte nun erst 2014 erscheinen.

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Eigentlich versucht Intel seit einigen Jahren eine Tick-Tock-Strategie zu betreiben, nach der es jährlich seine CPU-Architekturen erneuern bzw. deren Fertigungsstruktur verkleinern will. So war nach Nehalem (45nm, November 2008), dessen Refreshgeneration Westmere (32nm, Januar 2010) und der aktuellen, neuen Sandy Bridge Architektur (32nm, Januar 2011) für Anfang 2012 Ivy Bridge in 22 Nanometer Strukturbreite geplant. Nachdem Ivy Bridge allerdings etwas nach hinten verschoben wurde und nun im Zeitraum März/April 2012 erscheinen soll, hat es scheinbar nun auch dessen Nachfolger Haswell getroffen. Haswell stellt wie schon Sandy Bridge eine ganz neue Architektur dar und soll eigentlich 2013 in 22 Nanometer Strukturbreite erscheinen, bevor dann 2014 mit Broadwell die Refreshgeneration in 14 Nanometer Strukturbreite erscheint. Den Gerüchten nach soll Haswell jetzt allerdings erst 2014 erscheinen, so dass Ivy Bridge die Zeit bis dahin überbrücken müsste.

Über Haswell selbst ist bislang nur äußerst wenig bekannt. Die neue CPU-Architektur wird aber über eine neue Befehlssatzerweiterung mit der Bezeichnung AVX2 für FPU-Berechnungen verfügen. Darüber hinaus will Intel, wie auf dem Intel Investor Meeting im Mai dieses Jahres bekannt geworden, mit Haswell versuchen die Dicke und Akkulaufzeit von normalen Notebooks weiter denen von Netbooks anzunähern. Geschehen soll dies, indem die TDP von Notebook-Prozessoren auf etwa 10 bis maximal 20 Watt gesenkt werden.

Auf welche Gründe diese Verschiebung, sofern sie sich bewahrheiten sollte, zurückzuführen ist, ist nicht bekannt.

Quelle: HardTecs4U

Jan Apostel

Redakteur

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