Android-Smartphones häufiger defekt?

iOS und Windows-Phone-7-Modelle machen weniger Ärger

Laut einer Studie der englischen Firma Wireless Data Services (WDS) sind Smartphones mit Googles Android häufiger defekt als Pendants mit Apples iOS oder Windows Phone 7: 14 % der Anrufe beim technischen Kundendienst beziehen sich auf Android-Smartphones, 11 % auf Produkte mit Windows Phone, 7 % auf iOS-Modelle und 6 % auf RIMs Blackberry Reihe. Zu bedenken ist, dass diese Zahlen für sich genommen wenig aussagen, da die Verbreitung der Android-Smartphones sicher höher ist, als beispielsweise die der RIM-Modelle und sich aufgrund der höheren Nutzerzahlen ergo mehr potentielle Probleme ergeben.

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Im Rahmen der Studie wertete WDS 600.000 Anrufe bei technischen Kundendiensten in Australien Europa, Nordamerika und Südafrika aus, die zwischen Juli 2010 und August 2011 eingingen. Als häufigstes, technisches Problem konnte man dabei die Stromversorgung ausmachen – hier bereiteten RIMs BlackBerrys am wenigsten Scherereien, während Smartphones mit Windows Phone den größten Ärger verursachten.

Tim Deluca-Smith, Vizepräsident für Marketing bei WDS, versucht auch das schlechte Abschneiden der Android-Smartphones zu erklären: „Viele Mobilfunkanbieter behandeln Android als Standardsystem, das modellübergreifend konsistent ist. Das ist aufgrund der Natur des offenen Betriebssystems natürlich nicht der Fall.“ Eventuell entstehen deswegen viele Missverständnisse, was infolge für mehr technische Probleme sorgt.


Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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