Weitere Details zu AMDs Trinity-APUs

Infos zur Sockelkompatibilität, den TDP-Klassen und möglichen Taktraten

Nachdem vor knapp 2 Wochen eine Präsentationsfolie mit neuen Details zu AMDs kommenden Trinity-APUs durchgesickert ist, tauchten nun im Forum der chinesischen Website Chiphell neue Folien und Bilder mit weiteren Informationen auf. Diese deuten unter anderem eine Inkompatibilität zwischen dem aktuellen Sockel FM1 und dem neuen Sockel FM2 sowie eine neue TDP-Klasse an. Darüber hinaus gibt es Informationen zu lauffähigen Engineering Samples samt Taktraten, Turbo, Cachegröße und der Anzahl der CPU-Kerne.

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Die erste Folie ist der Präsentationsfolie von vor knapp 2 Wochen ziemlich ähnlich. Allerdings soll die CPU-Leistung von Trinity und seinen auf der verbesserten Bulldozer-Architektur basierenden Piledriver-CPU-Kernen im Vergleich zu Llano nicht mehr um bis zu 20 Prozent steigen, sondern nun ist von bis zu 30 Prozent die Rede. Bei der integrierten, auf der VLIW4-Architektur basierenden Grafikeinheit ist weiterhin eine 30-prozentige Leistungssteigerung angegeben.

Der zweiten Folie ist zu entnehmen, dass der Sockel FM2 der Virgo-Plattform rund um Trinity nur noch 904 Pins verwenden wird. Der aktuelle Sockel FM1 für Llano-APUs besitzt 905 Pins. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sockel-FM2-APUs aber nicht zu Sockel-FM1-Mainboards kompatibel sein. Wie auf den beiden Bildern zu sehen ist, wurde bei den Trinity-APUs im Vergleich zu Llano ein Pin verschoben, so dass die Sockel-FM2-APU nicht mehr in den Sockel FM1 passt. Des Weiteren wird mit Trinity wohl eine dritte TDP-Klasse eingeführt. Während Llano-APUs entweder eine TDP von 65 oder 100 Watt besitzen, wird es wohl Trinity-APUs mit einer TDP von 125 Watt geben. Zudem wird ein weiterer Chipsatz mit dem Kürzel „D4“ erwähnt, bei dem es sich wohl um den A85FX handeln dürfte.

Die drei letzten Folien gehen auf die Spezifikationen von Trinity Engineering Samples ein. Diese besitzen zwei oder vier CPU-Kerne, einen ein oder zwei Megabyte großen L2-Cache, kein L3-Cache und Basistaktraten von 2.200 bis 3.800 MHz. Über die TurboCore-Funktion wird der Takt dann nochmals um 300 bis 900 MHz erhöht. Der GPU-Takt reicht von 563 bis 711 MHz. Es bleibt aber abzuwarten, ob dies den finalen Spezifikationen entspricht.







Quelle: Chiphell

Jan Apostel

Redakteur

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