HTC: Verkaufsstopp in den USA?

Apple trägt vor Gericht einen kleinen Sieg davon

Schlechte Zeiten für HTC: Während der Patentverwerter IPCom in Deutschland ein Verkaufsverbot fordert, ist Apple in den USA schon einen Schritt weiter und hat vor Gericht Recht bekommen: Mehrere HTC-Android-Smartphones sollen ab April 2012 unter ein Verkaufsverbot fallen. Laut Gericht verletze HTC mit einigen Modellen Apples Patent US594667, das Prozesse im Hinblick auf den Nutzerzugriff auf E-Mails und Telefonnummern beschreibt. HTC bleibt jetzt bis zum 19. April 2012 Zeit, um eine Lösung zu finden – sonst verschwinden in den USA etwa die Evo 4G und Droid Incredible vom Markt.

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Der Rechtsstreit um das besagte Patent US594667 begann bereits im März 2011. Laut HTC wird es aber nicht zu einem Verkaufsstopp kommen, da man unternehmensintern bereits eine Lösung parat habe. HTC-Sprecher erklären: „Wir sind durchaus zufrieden mit dem Ausgang des Verfahrens und respektieren die Entscheidung. Das angesprochene Patent bezieht sich nur auf einen kleinen Teil der Benutzeroberfläche. HTC wird jene bald in allen kommenden Smartphones anpassen.“ HTCs Zufriedenheit bezieht sich darauf, dass das Gericht diverse andere Forderungen Apples abgeschmettert hatte.

Quelle: TechRadar

André Westphal

Redakteur

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