Forbes besorgt um Playstation Vita

Wirtschaftsmagazin prophezeit Schwierigkeiten für Sony

Die aktuellen Verkaufszahlen der Sony Playstation Vita bleiben in Japan hinter den Erwartungen zurück. Ähnliche Probleme hatte Nintendo, wenn auch in abgeschwächter Form, zur Veröffentlichung seines 3DS Anfang 2011. Überraschend reduzierte Nintendo daher den Preis des Handhelds drastisch. Das Wirtschaftsmagazin Forbes prophezeit, dass auch Sony mit seiner Playstation Vita keine andere Wahl bleiben wird. Zudem seien die Preise der Spiele zu hoch angesetzt. Forbes macht sich deswegen Sorgen um die internationale Veröffentlichung der Sony Playstation Vita und vermutet ein bevorstehendes Debakel.

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Laut Forbes sei der Japan-Launch ein Warnsignal für Sony: Sowohl die Vita selbst als auch die Spiele seien zu teuer. Dass Sony den Preis der Vita höher ansetze als den eines Amazon Kindle Fire, hält das Wirtschaftsmagazin für realitätsfremd. In Amerika blühen zudem noch mehr Probleme als in Japan, weil die Verbreitung von Apples iOS-Produkten und Tablets noch größer ist. So sieht Forbes Japan als letzte Bastion für Handheld-Konsolen. Da die Playstation Vita aber bereits dort verhalten aufgenommen wurde, bestehe international kaum eine Chance auf dem Markt.

Der Forbes-Journalist Tero Kuittinen glaubt, dass das langsame Ende der portablen Spielekonsolen angebrochen sei. Nintendo könne sich in diesem Markt aufgrund des lange anhaltenden Erfolges sicher noch länger halten als Sony. Für letztere habe mit der Playstation Vita bereits die Krise begonnen. Gerade im mobilen Marktsegment würden Gelegenheitsspiele dominieren, die man unterwegs in kleinen Häppchen konsumieren könne. In diesem Sinne reiche den meisten Kunden ein Smartphone oder Tablet mit großem kostenlosen bzw. günstigem Spieleangebot.

Quelle: Forbes

André Westphal

Redakteur

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