Die-Shot von AMDs Trinity APU

Offenbart Details zur Grafikeinheit

Die Website SemiAccurate hat einen Die-Shot von AMDs kommender Trinity-APU veröffentlicht. Mit knappen 240 mm² fällt die gezeigte Trinity-APU etwas größer als Llano mit 228 mm² aus. Neben den zwei, auf der verbesserten Bulldozer-Architektur basierenden Piledriver-Modulen zeigt der Die-Shot sechs Shader-Cluster. Da diese bei den Trinity-APUs auf der VLIW4-Architektur basieren, verfügt die gezeigte Trinity-APU über 384 Shadereinheiten. Die Grafikeinheit von AMDs aktuellen Llano-APUs besitzt bis zu 400 Shadereinheiten, basiert aber auf der weniger effizienten VLIW5-Architektur.

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Nichtsdestotrotz wird AMD höhere GPU-Taktraten als bei den Llano-APUs mit 600 MHz benötigen, um die geplante Leistungssteigerung von bis zu 30 Prozent zu erreichen.

Die Trinity-APUs werden bis zu vier CPU-Kerne bzw. zwei Module, bestehend aus jeweils zwei CPU-Kernen, besitzen. Dabei wird es sich um Piledriver-CPU-Kerne handeln, die auf der verbesserten Bulldozer-Architektur basieren. Jedes Modul wird über 2 MByte L2-Cache verfügen, muss aber auf einen L3-Cache verzichten. Des Weiteren wird Trinity TurboCore 3.0 unterstützen. Die integrierte Grafikeinheit setzt, wie bereits bekannt, auf die VLIW4-Architektur. Letzten Informationen zufolge, werden die für den Sockel FM2 erscheinenden Trinity-APUs nicht zum aktuellen Sockel FM1 der Llano-APUs kompatibel sein. Ebenso wenig werden Llano-APUs nicht in den neuen Sockel FM2 passen.

Die Produktion von AMDs Trinity-APUs soll letzten Informationen zufolge im März bzw. Mai anlaufen.

Quelle: SemiAccurate

Jan Apostel

Redakteur

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