Epics „Samaritan“-Demo auf Kepler-GPU

Eine Kepler-Grafikkarte ersetzt drei GTX 580

Im Rahmen der Game Developers Conference hat Nvidia Epics bekannte Demo der neuesten Version der Unreal-Engine, „Samaritan“, auf einer Kepler-Grafikkarte laufen lassen. Letztes Jahr benötigte Epic für seine Demonstration drei GeForce GTX 580 im SLI-Verbund. Dieses Jahr reichte laut Nvidia einer der neuen Kepler-Chips. Laut Epics und Nvidias gemeinsamen Aussagen zeige dies, dass die bombastische Grafik der Demo in naher Zukunft auch in normalen PCs mit nur einer Grafikkarte möglich sei. Ergänzend zeigte die Demo auch Nvidias neue Anti-Aliasing-Technik FXAA.

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FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) ist eine Verbesserung des verbreiteten Multisample Anti-Aliasing (MSAA). Die Technik kam mithilfe der neuen Kepler-Grafikkarte auch bei der Vorführung der „Samaritan“-Demo zum Einsatz. Laut Nvidia benötige traditionelles 4x MSAA in „Samaritan“ sehr viel RAM: 500 MByte seien allein durch die Aktivierung belegt, während es ohne nur 120 MByte für die Beleuchtungseffekte sind. Das bedeutet, das weniger Speicher für hochauflösende Texturen und Co. zur Verfügung steht.

FXAA basiert dagegen direkt auf Shadern und benötigt keinen zusätzlichen Speicher, was der Leistung zugute kommen soll. Gleichzeitig erhalten Entwickler so die Möglichkeit den Speicher mit anderen Dingen besser auszulasten. Trotz dieser Leistungsökonomie soll das Ergebnis von FXAA dem MSAA deutlich überlegen sein, wie Nvidia anhand von Vergleichsbildern beweisen möchte.

Schade ist, dass sowohl Epic als auch Nvidia über die Kepler-Grafikkarte hinter der Präsentation schweigen. Es heißt also weiter auf die Bekanntgabe der technischen Daten warten.

Quelle: Nvidia

André Westphal

Redakteur

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