SSDs werden günstiger und schneller

Prophezeit die DRAMeXchange-Gruppe

Laut den Marktbeobachtern der Firma DRAMeXchange sollen Solid State Drives in naher Zukunft sowohl günstiger als auch schneller werden. Bereits in der zweiten Jahreshälfte sollen die Preise für NAND-Flash-Chips auf unter 1 US-Dollar fallen. Damit sinken auch die Produktionskosten für SSDs. Parallel steigt die Nachfrage dank der zunehmenden Beliebtheit der Intel Ultrabooks – aus diesem Grund prophezeit DRAMeXchange, dass bald 128 statt 64 GByte als „Mainstream“-Größe gilt. Insgesamt erwartet man für 2012 im Vergleich mit dem Vorjahr die dreifache Auslieferungsmenge an SSDs.

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Steigt die Auslieferungsmenge, steigt auch das Produktionsvolumen und die Kosten sinken insgsamt. Laut DRAMeXchange sei weiter positiv zu vermerken, dass die aktuelle SATA-Schnittstelle mit 6Gb/s nur ein Zwischenschritt zu SATA Express sei. SATA Express soll die SATA-Software-Infrastruktur mit PCI-Express-Anschlüssen kombinieren und so Übertragungsraten von bis zu 2 Terabyte /s ermöglichen. Auf diesem Weg könnte man laut DRAMeXchange erst die wahren Potentiale der SSDs entfesseln. Mit neuen Techniken wie dem Open NAND Flash Interface (ONFI) 3.0 verlagert sich der Flaschenhals vom NAND-Flash selbst zu den Controllern und die Potentiale steigen.

Leider wird noch etwas Zeit vergehen, bevor SATA Express in Produkten auftaucht: Der Standard muss noch ratifiziert werden. Erste Produkte sind auf dem Markt wohl frühestens 2014 zu erwarten.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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