HTC verzichtet auf Beats-Kopfhörer

Beats-Marke ist für Kunden kein Mehrwert

HTC wollte seinen Smartphones durch eine Partnerschaft mit der Beats-Marke des Rappers Dr. Dre einen Mehrwert hinzufügen. Offenbar hat das Unternehmen eingesehen, dass die wenigsten Menschen ihre Kaufentscheidungen bei einem hochpreisigen Smartphone an den Kopfhörern festmachen: Als Schlussfolgerung ist das HTC Rezound das letzte Modell, dem die Beats-Kopfhörer beiliegen. Der HTC-Produktmanager Martin Fichter gibt zu: „Accessoires wie Kopfhörer haben keinerlei Einfluss darauf, welches Smartphone ein Kunde erwirbt“, und setzt hinzu: „Wer einen Beats-Kopfhörer wünscht, kauft sich den separat.“

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HTC hatte hohe Aktienanteile an der Firma Beats Electronics erworben, um seinen Smartphones die Kopfhörer des Unternehmens beilegen zu können: 300 Mio. US-Dollar investierte HTC, um 51 % der Anteile an der Firma Beats zu erwerben. Im Nachhinein wirkt das Unternehmen mit dieser Entcheidung eher ungllücklich.

Fichter mahnt jedoch der Schachzug sei insgesamt richtig gewesen, denn man könne nun die Techniken des Unternehmens direkt in die Lautsprecher der HTC-Smartphones verbauen. Bundles mit den Beats-Kopfhörern sollen aber zunächst aus dem Repertoire HTCs wegfallen.

Quelle: Cnet

André Westphal

Redakteur

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