Zotac Zbox nano XS AD11 Plus - Seite 4

Noch kleinere Version der Zbox nano mit SSD

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Fazit

Zotac hat wieder mal einen sehr guten Job abgeliefert und seine Zbox-Reihe konsequent und erfolgreich weiterentwicklelt. Mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch in einem kleineren Gehäuse, ohne einen echten Makel einzubauen, sprechen eine deutliche Sprache.
So sind der SSD und dem AMD E-450 Prozessor zu verdanken, dass mehr Leistung geboten wird. Der insgesamt gesunkene Stromverbrauch sorgt für noch etwas mehr Ruhe, obwohl der Vorgänger in diesem Bereich bereits eine gute Figur gemacht hat. Schwachstellen findet man lediglich bei der Treiber-Installation, die nicht ganz problemlos vonstatten ging, und bei bestimmten Leistungswerten der SSD, die ansonsten ebenfalls eine gute Figur macht. Vermissen könnte der ein oder andere noch den DisplayPort, der bei diesem Modell gestrichen wurde. Dazu kommt noch, dass wieder nur 1,6 GByte Speicher effektiv zur Verfügung stehen. Im nächsten Schritt sollte Zotac hier noch etwas mehr verbauen.


Zotac Zbox nano XS AD11 Plus

Vorbildlich ist auch wieder der Verpackungsinhalt, der kaum Wünsche übrig lässt. Zusammen mit der Fernbedienung, die wieder das Hochfahren ermöglicht, und der gesteigerten Leistung im noch kleineren Formfaktor hat sich die Zotac Zbox nano XS die Auszeichnung als Hartware Top Product verdient.
Der Preis ist mit etwa 340 Euro noch etwas hoch, sollte aber bei breiterer Verfügbarkeit sinken und liegt damit auch noch in einem angemessenen Bereich.

Positiv
+ umfangreiche Ausstattung
+ sehr leiser Betrieb
+ über Fernbedienung einschaltbar
+ gute Leistung
+ höhere Stromleistung an den USB 2.0-Ports

Negativ
– kein optisches Laufwerk
– kleine Probleme bei der Treiber-Installation
– nur 1,6 GByte Arbeitsspeicher nutzbar

Eike Sagawe

Test-Redakteur

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