Billige Wärmeleitpaste bei Ivy Bridge

Sorgt für höhere Temperaturentwicklung

Intels aktuelle CPUs der Ivy-Bridge-Reihe überzeugen zwar mit ihrer Leistung, fallen bei der Temperaturentwicklung jedoch hinter ihre Vorgänger, Sandy Bridge, zurück. Die japanischen Kollegen von PC Watch haben nun die Ursache entdeckt: Intel setzt für die integrierten Heatspreader (IHS) der Ivy Bridge auf minderwertige Wärmeleitpaste. PC Watch ersetzte Intels Paste durch teurere Pendants von OCZ Freeze und Coolaboratory Liquid Pro und erreicht bei identischer Kühlung Temperatursenkungen von bis zu 18 % bei dem Referenztakt von 3,5 GHz bzw. bis zu 23 % bei Übertaktung auf 4 GHz.

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Gleichzeitig verbesserte man auf diese Weise das Übertaktungspotential und konnte mit dem getesteten Core i7-3770K höhere Spannungen und Taktraten erreichen. Als Ergebnis stellt sich heraus, dass Intels Einsatz von minderwertiger Wärmeleitpaste bei den Ivy-Bridge-Prozessoren die Temperaturen gegenüber Sandy Bridge definitiv erhöht. Bei Sandy Bridge setzte Intel noch auf Lötzinn.

Quelle: PCWatch

André Westphal

Redakteur

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