In Europa und den USA wird die Wirtschaftskrise weiter anhalten und sich die Marktkonditionen weiter verschlechtern – daran glaubt Terry Guo, Vorstandsvorsitzender des chinesischen Zulieferers Foxconn. Foxconn arbeitet mittlerweile eng mit der deutschen Metro Gruppe (Media Markt, Real, Saturn) zusammen und bewertet auch Deutschland als schwierigen Markt. Aus diesem Grund fürchtet Guo, dass die Exportmengen aus Chinas in den nächsten Jahren sinken werden. Stattdessen sollten sich chinesische Firmen auf den innländischen Markt besinnen.
Foxconn ist in China ein wichtiger Exporteur: 6,7 % der chinesischen Exporte stammten im ersten Quartal 2012 von Foxconn. Allerdings nahm zwar die Exportmenge zu, nicht aber der Geldwert der Waren. Sprich Foxconn hat zwar mehr Güter exportiert, aber nicht mehr Gewinn damit gemacht.
Guo könnte mit seinen Bedenken bezüglich der USA und Europa Recht behalten: So fiel der Euro kürzlich auf seinen tiefsten Stand seit zwei Jahren.
Quelle: DigiTimes
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