US-Verkaufsstopp für Galaxy Nexus

Apple obsiegt vor Gericht gegen Samsung

Nach dem Samsung Galaxy Tab 10.1 hat es in den USA nun auch das Galaxy Nexus erwischt: Apple hat vor Gericht Recht bekommen und kann nun ein vorläufiges Verkaufsverbot durchsetzen. Apple muss allerdings 96 Mio. US-Dollar als Sicherheit hinterlegen, sollte das Verkaufsverbot nachträglich durch neue Beweise noch vor Gericht wieder ausgesetzt werden. Das Urteil der kalifornischen Richterin Lucy Koh ist ein herber Schlag für sowohl Samsung als auch Google, die das Galaxy Nexus als gemeinsames Flaggschiff für Android 4.0 beworben haben.

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Das Urteil umfasst 101 Seiten. Hauptsächlich erhielt Apple wegen eines Patents zu Suchfunktionen Recht, das Siri betrifft und durch Samsung verletzt wurde. Apple könnte jetzt weitere Verkaufsverbote anpeilen, denn das betroffene Patent wird auch durch andere Smartphones und Tablets Samsungs verletzt – vermutlich würde Apple etwa auch im Falle eines Antrages auf Verkaufsverbot für das Galaxy S III gegen Samsung triumphieren.

Samsung hat sich zu dieser Schlappe bisher eines Kommentares enthalten. Google hat geäußert von Kohs Entscheidung enttäuscht zu sein, glaubt aber: „Dass noch das korrekte Ergebnis zustande kommen wird, sobald mehr Beweise ans Licht gelangen.“

Apple äußert sich natürlich ganz anders: „Es ist kein Zufall, dass Samsungs aktuelle Produkte unseren iPhones und iPads sehr ähnlich sehen. Die Gemeinsamkeiten betreffen sowohl die Form der Hardware, die Benutzeroberfläche als auch die Verpackungen.“

Wer sich dass Urteil zu Gemüte führen möchte, erhält hier die Gelegenheit.

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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