HTC: Verluste durch OnLive-Pleite

40 Mio. US-Dollar sind verloren

Der Cloud-Gaming-Anbieter OnLive hört auf in der bisher bekannten Form zu existieren – wir haben berichtet. Mittlerweile haben Sprecher des Unternehmens offiziell bestätigt, dass OnLive aber seine Dienste weiter anbieten wird, während hinter den Kulissen „ein neu gegründetes Unternehmen“ entstehe. Jenes gehört dann der Investmentfirma Lauder Partners, die auch die Schulden des verblichenen OnLive beglichen haben soll. Bisherige Investoren stehen offenbar dennoch im Regen: So spricht HTC davon, dass seine Investition von 40 Mio. US-Dollar in OnLive nun verloren sei.

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Laut HTC müsse man durch OnLives Umstrukturierung einen Verlust von 40 Mio. US-Dollar hinnehmen. Ursprünglich hatte HTC sich von dieser Investition erhofft mehr Spiele auf seine Smartphones und Tablets zu hieven. Andere Investoren, denen nun auch Geld verloren gehen wird, sind beispielsweise AT&T, Autodesk, British Telecom, Maverick Capital und Warner Bros.

OnLive selbst erklärt weiterhin in einer Pressemitteilung, dass man keine andere Wahl gehabt habe, als seine Angestellten zu entlassen: Zwar habe Lauder Partners OnLive erworben, das Abkommen beziehe sich aber nur auf den Besitz und das geistige Eigentum, nicht auf die Belegschaft. Ca. die Hälfte der entlassenen Mitarbeiter sollen aber eine Stelle im neu entstehenden Unternehmen angeboten bekommen haben. Zudem bestünden Pläne weitere Mitarbeiter zu übernehmen, sobald die Finanzierung gesichert sei.

Quelle: PCWorld

André Westphal

Redakteur

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